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Die Zweckmäßigkeit der Frau

From: Terra <2000@c-aeon.com>
Subject: Re: Es gibt keine emanzipierten Frauen
Date: Mon, 02 Oct 2000 12:42:34 +0200

Message-ID: <39D8669A.8D7915F0@c-aeon.com>

Peter Much <peter@citylink.dinoex.sub.org> schrieb in Nachrichten-ID: <G1MJt9.8A2@citylink.dinoex.sub.org> on Fri, 29 Sep 2000 01:22:21 GMT
> <dojot@gmx.de> aka Sascha Beutler schrieb mit Datum Tue, 19 Sep 2000 18:10:03 +0200 in de.soc.familie.misc:

>! Viele Nachkommen innerhalb der Nation lassen sich mit wenigen Männern einer Altersgruppe aber vielen Frauen derselben Altersgruppe wesentlich besser erreichen, als mit wenigen Frauen und vielen Männern. >!

Wie dumm ist dies häufige Argument. Gegen diese Art Massenbesamungsideologie denkt scheinbar seit .... keine an. Wer sagt, dass "viele" und in der Folge "sehr viele" Nachkommen evolutionär wünschenswert, gar rationell sind. Ein Mann und zehn Frauen können genauso viele Kinder machen wie zehn oder zwanzig Männer und zehn Frauen. Es liegt an der Frau und ihrem Zyklus, den irgendeiner zum richtigen Zeitpunkt "erwischt", drum Männer für sich gesehen unrationell dauerschwanger rumlaufen mit ihrem Fortpflanzungpotential. Das Genom für die Überlebensfähigkeit der Nachkommen im ersten Fall ist aber im Vergleich zum zweiten arg verarmt, die Auswahl für die Frau nicht vorhanden. Der Mann "nimmt" sie ja m.o.w. unkontrolliert alle, was theoretisch bei allen Männern auch wieder alle Frauen einbezieht, die Partner wechseln (Kreuz-und-Quer-Paarung / "leichtlebige" Frauen und Schürzenjäger kanalisieren), aber nicht mit Erfolg für alle/viele Männer, wohl aber für mehr Frauen als für Männer, weil mit der Möglichkeit gezielter Zyklusabstimmung, incl. erfolgreicher Konzeptionsverhinderung.

> Natuerlich! Vom biologischen Standpunkt ist gegen all das ueberhaupt nichts einzuwenden!
Bei Ameisen z.B. entstehen ein ganzer Haufen Maennchen, von denen eines die Koenigin begattet und die danach alle verrecken - vom biologischen Standpunkt ist auch das sinnvoll.

Der Punkt ist lediglich, dass der Mensch eine Seele hat und empfin-dungsfaehig ist. Er hat damit nicht nur eine Funktion der reinen Zweckmaessigkeit zur Erhaltung der Art.
Von daher ist es freilich nicht verwunderlich, dass Frauen regel-maessig die Empfindungsfaehigkeit von Maennern bestreiten - nur ist das eben falsch. >

Es ist naturgemäß nicht sinnvoll, wenn sich JEDER fortpflanzt. Das haben weder Männer noch weniger Frauen verstanden, soweit scheinen menschliche Seele und Empfindungsfaehigkeit kaum zu reichen, so orientiert sich nicht die *Gesellschaft*.
Fortpflanzung ist nicht *DER* *SINN des Lebens*, es gibt genug Alternativen in ihm, kann man mit der Beendigung einer Erblinie nicht auf Sinnlosigkeit des Gelebten schließen. Ich würde sogar sagen, wer sein Leben voll dem Kinderkriegen und -aufziehen widmet, hat SELBST relativ sinnlos gelebt. Insofern vollzieht das Erdfrauentum ein recht sinnloses Leben. Es hat nichtmal den Sinn verstanden, der hinter dem Zweckargument *männliche Fortpflanzungsstrategie* steckt, Frauen an ihre Gebärfunktion zu binden, dass jede/r Schwachkopf sich vermehren kann.
Deshalb das kirchliche, religiöse und altpolitische Auftreten gegen die sexuelle Selbstbestimmung der Frauen. Ohne Schwachköpfe kein Staat. Und keine *Herrschaft* der Weißkittel über Gesundheit und Leben. Und ....

Terra

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