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Abwehr und Sprachliche Gewalt - Postinggemisch - mit 2 Unterlinks Koedukation und Frauenemanzipation Newsgroups: de.soc.familie.misc, de.soc.familie.vaeter, de.soc.familie.kinder Newsgroup: de.soc.familie.misc From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8d1tj8$vll$1@news03.btx.dtag.de> Peter Lichtenberg <Lichtenberg.Peter@t-online.de> schrieb in im Newsbeitrag: 8d04eo$neu$1@news03.btx.dtag.de...
> > > Du hast ion das Postring x Sachgen reingelesen, dei nicht da standnen. anstatt Dich zu entschudigen gehst Du zum unsachlichen Gegenangriff ueber. Echt nett. > > > NEIN, auch ICH muss mich NICHT immer angesprochen, gar ANGEGRIFFEN fühlen. <Einfügung> Gerhard Kaspar <gerhard.kaspar@teleweb.at> schrieb in im Newsbeitrag: <38F20D0E.3C1A805C@teleweb.at> 10.04.00 19:13 > Oliver Gassner schrieb: > > Das sollte Dir zu denken geben, welche unverarbeitet Situation steckt hinter dieser Projektion? > > > Ein Trauma durch heufige Begegnungen mit pseudopsychologischem Quatsch in der Newgruppe? > </Einfügung> Trotzdem DANKE. > > Es gbti sichre achu pschylogishce Erlakehruenng fuer dsa Verwechlens vno Buchstbane. Abre ihc denek das ich da ahcu wiedre zuvil hineinlese;-) > >
^^^^^^^^^^^^ zu vertuschen! ;-)) > ^^^^^^^^^^^^^^ Es gibt keine Nicht-Psychologie, es sei denn, Du stellst Dich gleich auf die Seite der "toten Materie". > --
[Signatur in Bezug zu den spezifischen Vaeterthemen, wie sie auch in dieser NG oft auftreten - die *verstoßenen Vaeter*] Eine Indifferenz. Nicht alle lieb(t)en ihren Vater, manche wünsch(t)en sich seinen ..., viele hatten und haben auch unabhängig von den mütterlichen Zutaten ein ungutes Verhältnis zu ihm. (Manche) kleine Mädchen sind nicht so blöd, wie Man denken möchte und deshalb die beste Grundlage, dem Mann mal zum Verhängnis zu werden. Oder anders gesagt: jeder verdient die, die er bekommt. Gilt selbstverständlich umgekehrt und generationenübergreifend - kleine Jungen tragen die Mängel zurückliegender männlicher Geschichte in sich, wie Mädchen den Mangel lange gewesener Entwicklungshemmung. Bei Verwendung des Pauschalbegriffs "Mutter" kommt mir in den Sinn *Fertigfrau a la 'Mutter' von Geburt*. Doch sie ist selbst ein Produkt.
C. (bezugnehmend zum Betreff/Subject hier nur im Betreff) --
**** From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8d6hoh$frd$1@news05.btx.dtag.de> Ernst Herbst, Evestorf <eherbst@gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag: 8d57ri.3vv1dtj.0@evestorf.de... > "Wenn ein Kind im ersten Lebensjahr mit der Hausstaubmilbe zusammenlebt, verringert sich später die Allergieanfälligkeit."
In einer sich ans Sterile annähernden Umgebung verpasst Kind wichtige Entwicklungsphasen seines Immunsystems. Die Abwehraktivierung ist ungenügend. Deshalb sind laut Kinderärzten (die ich kenne) verschiedene Infektionskrankheiten (auch leichte grippale Infekte / man denke an die typischen Kinderkrankheiten) wichtig für die gesunde Entwicklung. Die Allergiehäufigkeit erklärt sich zum Teil aus der Entfremdung der natürlichen Umgebung (wir sind nicht sauber, sondern rein) und dann später einem (geballten) Zusammenstoßen mit ihr aus irgendwelchen, z.B. beruflichen, Gründen. Wobei hier ein Wechselspiel stattfindet zwischen natürlichen und vom Menschen hergestellten chemischen Stoffen -> z.B. erhöhte Pollenaggressivität wegen Fremdstoffenthaltung. Den Körper macht allergisch bzw. krank das, worauf er sich nicht in Eigenregie einfühlsam einstellen konnte.
**** From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8d7136$599$1@news00.btx.dtag.de> Olivia Hoefler <provokateur@gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag: vindfsg41co9jsn36vee7ot78g43hb1tci@4ax.com...
> >In einer sich ans Sterile annähernden Umgebung verpasst Kind wichtige Entwicklungsphasen seines Immunsystems. Die Abwehraktivierung ist ungenügend. Deshalb sind laut Kinderärzten (die ich kenne) verschiedene Infektionskrankheiten (auch leichte grippale Infekte / man denke an die typischen Kinderkrankheiten) wichtig für die gesunde Entwicklung. > > > > Das stimmt schon alles, und wird auch von keinem bezweifelt, nur darum geht es bezüglich der Hausstaubmilben gar nicht. > Naja, Ausgangsstreitpunkt war auch nicht Hausstaubmilbe, sondern Katzenhaar.
> Hausstaubmilben lassen sich nämlich nicht vermeiden, so daß jedes Kind in Kontakt damit kommt. Da es dennoch relativ viele Hausstaubmilbenallergiker gibt, kommt die These "früher Kontakt mit einem eventuellen Allergen verhindert Allergie" nicht hin. > Nicht in jedem Fall, das stimmt. Bleibt Frage: Was verhindert Allergie? Das völlige Vermeiden des Kontakts kann keine befriedigende, nur Notlösung sein. Die Hausstaubmilbenallergiker, die ich kannte, waren zudem noch gegen (viele) andere Sachen (Pollen, Tierhaar) allergisch. Könnte sein, dass da sowas wie eine "Systemsensibilisierung" passiert. Hausstaub ist dann mitunter das Erste, was auffällt. Mit dem Eingang in die Erblinie erschweren sich Vorbeugemaßnahmen des langsamen Gewöhnens. Dennoch denke ich, dass bereits Säuglinge insgesamt zu lange zu intensiv in zu reiner Umgebung, incl. staubarmer, gehalten und - wie ihre Umgebung - zu "desinfizierend" gereinigt werden. C. PS: Kann sich ja auch der Hausstaub samt Milben mit Blütenstaub vermischen. **** From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8d7ql2$1bm$1@news07.btx.dtag.de> Ernst Herbst, Evestorf <eherbst@gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag: 8d7udu.3vvl449.0@evestorf.de... > Wieso soll es einerseits sinnvoll sein, dass Kind ausschließlich mit Muttermilch zu ernähren, um in der Nahrung ein möglichst angepasstes Eiweißspektrum zu gewähren, andererseits aber das Kind möglichst intensiv artfremden Eiweißfrachten bzw. Allergenen auszusetzen? > Es muss nicht von einem Extrem ins andere gewechselt werden: Ausschaltung von Fremdreizen bzw. intensive Aussetzung. Muttermilch ist grade gut, _um_ an artfremde Stoffe heranzuführen, denn sie versorgt das Kind mit Antikörpern, die es _noch_ nicht selbst bildet, im Zuge der Fremdstoffberührung jedoch sukzessive lernt. C. **** From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8d9938$vh8$1@news05.btx.dtag.de> Olivia Hoefler <provokateur@gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag: koqefs400stoavfosjmp2gtqdfqghemne0@4ax.com...
> > Naja, Ausgangsstreitpunkt war auch nicht Hausstaubmilbe, sondern Katzenhaar. > > Ja, damit sollte man allerdings auch vorsichtig sein, wenn die Familie allergisch vorbelastet ist. > Wie schnell stets Voraussetzungen vermutet werden, die gar nicht direkt Ausgangspunkt der Fragestellung waren. Die Schwester sagte, "dass es .... nicht gut wäre". Mehr ist bislang nicht bekannt. Es reagieren einige in der allgemeinen Angstmache "hysterisch" und "prophylaktisch" ängstlich. > Wenn man eine genetische Veranlagung dazu hat, kann man das nicht zuverlässig verhindern. > Wenn man. > Es gibt bestimmte Faktoren, die das Risiko eines Menschen, an Allergien zu erkranken, senken können - das war es dann aber auch schon. > Man kann es also wenig zuverlässig verhindern und nicht zuverlässig vorhersagen. > > Das völlige Vermeiden des Kontakts kann keine befriedigende, nur Notlösung sein. > > > > Für einen Allergiker wäre Allergenkarenz wohl die befriedigendste Lösung. > JA, dann ist es bereits zu spät. Davor kann schon eine Menge falsch gemacht worden sein.
Bitteschön, wenn ich Allergiker wäre, würde ich vielleicht bei Kindkomm Katze abschaffen, wahrscheinlich jedoch hätte ich _deshalb erst gar keine, was auf andere Fehler in der Vergangenheit hinwiese. [....] > > Mit dem Eingang in die Erblinie erschweren sich Vorbeugemaßnahmen des langsamen Gewöhnens. > > > > Ich glaube ehrlich gesagt gar nicht, daß das langsame Gewöhnen wirklich eine Vorbeugemaßnahme gegen Allergien ist. Ich selbst habe den Großteil meiner Kindheit auf dem Dorf verbracht und hatte dort logischerweise direkten und regelmäßigen Kontakt zu Tieren, im speziellen Fall auch zu Pferden. Mit elf Jahren hat sich bei mir dann jedoch ein Ekzem gebildet, sobald ich Pferde gestreichelt, gefüttert usw. habe. Der Arzt hat bei mir später eine Allergie gegen Pferdehaar festgestellt. Hätte eigentlich nicht passieren dürfen, wenn die These mit "Vorbeugen durch langsames Gewöhnen" wirklich zutreffend wäre. > Sicher ist das alles im konkreten Fall nicht absolut zu beantworten. Viele Faktoren kommen hinzu: mit Pubertätsbeginn Hormonumstellung, altersmäßig genauer Beginn der Belastung. Vorkrankheiten, Säuglingszeit, Allgemeinbefinden, PSYCHE(sorry). Genetische Disposition. Umweltaggressive Kofaktoren (kein bloßes Stadtproblem). Wer übersieht das schon. > > Dennoch denke ich, dass bereits Säuglinge insgesamt zu lange zu intensiv in zu reiner Umgebung, incl. staubarmer, gehalten und - wie ihre Umgebung - zu "desinfizierend" gereinigt werden. > > > > Ich kenne einige Allergiker, bei denen das _absolut_ nicht der Fall war. > Wir brauchen uns nicht wegen Einzelfälle streiten. Die genauen Bedingungen sind hier nicht überprüfbar. Im Dreck aufzuwachsen, ist sicherlich nicht immunitätsfördernd. Ernährungsweise.... Es wird x Leute geben, die sich keines Fehlverhaltens bewusst sind.
C.
**** From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8da4q8$tps$1@news01.btx.dtag.de> Vinzent Hoefler <JeLlyFish.software@gmx.net> schrieb in im Newsbeitrag: 8d9b2r$6a$4@news04.btx.dtag.de...
> > > Besser als hinterher, wenn es fuer das Kind zu spaet ist.
Die Liebe stellt sich nicht, wenn sie wo hinfällt, die Verantwortungsfrage: habe ich vorher, besser als hinterher, wenn es fuer das Kind zu spaet ist, alles bedacht?
**** From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8dbs49$9i2$1@news01.btx.dtag.de> Olivia Hoefler <provokateur@gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag: 07shfscdnp8pdp3l9k4te15afh4na7u82d@4ax.com...
> Ich vermutete weder, daß in der Familie des Fragestellers ein Allergierisiko existent ist, noch das Gegenteil. Ich wunderte mich lediglich darüber, daß kaum einer der Antworter auf die Problematik "Haustiere bei Allergierisiko" eingegangen ist.
Hat ja alles seine Berechtigung, hat die Gegenargumentation des Wunsches nach möglicher (dosierter) (Wieder)Konditionierung auch. Wenn ich mir so die Empfehlungen für Allergiker/ Neurodermitiker durchlese, sind das für mich erhebliche Lebensqualitätseinbußen. > daß es bisher keinen tatsächlichen Wirksamkeitsnachweis für die Homöopathie gibt und die Erfolgsrate letztendlich nicht über Placebos hinauskommt. > Stichwort Ein(Aus)bildungskraft/Psyche. Auch für sie wird es in dem Problemrahmen nie einen "tatsächlichen" Wirksamkeits_nachweis geben. > Bisher ist es einfach nicht möglich, auf irgendeine Art und Weise Allergien zuverlässig zu vermeiden, auch nicht mittels Homöopathie.
Sollte/kann Ziel überhaupt "Zuverlässigkeit" sein? Widerspräche einer flexiblen Anpassungsfähigkeit. Ich muss erfahren, wo meine diesbezüglichen Defizite liegen. > > Auf jeden Fall ist die steigende Allergiehäufigkeit nicht normal. > > Ich würde sagen, für unsere Zeit und die wahrscheinlichen (Mit)Ursachen (für steigende Allergiehäufigkeit) ist es schon durchaus normal. Soll aber nicht heißen, daß ich das Ganze begrüßenswert finde. > > > > Sie wird durch diese - durchaus grundsätzlich notwendige - Argumentation einer generell möglichen Allergiedisposition und vorbeugender frühester Reizausschaltungen zur Normalität gemacht, > > > > Nein, würde ich nicht so sehen. Weil Du Allergien(häufigkeit) gewohnheitsgemäß, siehe gerade, bereits als normal einstufst? > > wodurch sich an diese Krankheiten bis hin zu medikamentösen Behandlungen weiter angepasst wird, nicht aber wirklich deren Ursachen einbezogen werden in Gegenmaßnahmen, welche nicht vor den Ursachen weglaufen. > > > > Das halte ich so auch für nicht richtig. Das sei Dir ungenommen. C. **** From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8deee2$juj$1@news00.btx.dtag.de> Olivia Hoefler <provokateur@gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag: si6kfsg22to1dpu1343ub2cands6v8ls18@4ax.com... Analogie zu <5u5kfs45rf93epg7dgs93p24u113r1fvu8@4ax.com>: Entweder will ich die Gesamtproblematik nicht begreifen oder ich bin wirklich irgendwie intellektuell überfordert. Es sei mir nachgesehen .... > "C." <c0@apokalypse.de> schrieb: > > Hat ja alles seine Berechtigung, hat die Gegenargumentation des Wunsches nach möglicher (dosierter) (Wieder)Konditionierung auch. Wenn ich mir so die Empfehlungen für Allergiker/Neurodermitiker durchlese, sind das für mich erhebliche Lebensqualitätseinbußen. > > > Die wirst Du bei jeder Krankheit haben. Allerdings wirst Du als chronisch Kranker ergeblich an Lebensqualität einbüßen, wenn Du entsprechende Empfehlungen nicht einhältst. > Ich sollte keine Abwehrgespräche führen mit passionierten, überzeugten Allergikern. > >> [Allergien zuverlässig zu vermeiden, ....] > > Sollte/kann Ziel überhaupt "Zuverlässigkeit" sein? Widerspräche einer flexiblen Anpassungsfähigkeit. > > > > Inwieweit tragen Allergien zu einer flexiblen Anpassungsfähigkeit bei? Wiederholung aus Vorbeitrag: Ich muss erfahren, wo meine diesbezüglichen Defizite liegen.
Besser wäre die Suche nach Wegen zur Konditionierung, mit ihr unmittelbar in vollständigerer Weise zu leben, wie es im Thread anhand von Beispielen bereits aufgezeigt wurde. (Im Großen beträfe das auch die Konditionierung, sprich Verbesserung der Umwelt, was ich im Kleinen durch noch grundsätzlichere Verhaltensänderungen als (nur) betreffs des Ess- und Reinigungsverhaltens oder Tierbesitzes beeinflussen könnte.) Dass solche Reaktionsverbesserungen nicht für alle, nichtmal für eine überwiegende Mehrheit und schon gar nicht für chronisch-schwere Fälle gelten, ist mir klar. Eine "kleinere" Menge wäre schon Erfolg.
> [steigende Allergiehäufigkeit] > >> > Sie wird durch diese - durchaus grundsätzlich notwendige - Argumentation einer generell möglichen Allergiedisposition und vorbeugender frühester Reizausschaltungen zur Normalität gemacht, > >> > > >> > >> Nein, würde ich nicht so sehen. > > > > Weil Du Allergien(häufigkeit) gewohnheitsgemäß, siehe gerade, bereits als normal einstufst? > > > > Nein, weil mir nicht einleuchtet, weshalb die steigende Allergiehäufigkeit durch Benennung eventueller Ursachen für Allergien und entsprechende Prophylaxen zur Normalität gemacht wird. > Nein, nicht die Benennung eventueller Ursachen für Allergien lässt den Normalitätsanschein entstehen, sondern die Überbetonung abschottender Maßnahmen für in irgendwelche Prozentzahlen gefasste, hypothetisch allergiegefährdete Kinder mit erhöhtem Allergierisiko. C. **** From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8dfqic$j7r$1@news07.btx.dtag.de> Ernst Herbst, Evestorf <eherbst@gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag: 8dds4d.3vvk573.0@evestorf.de...
> > Hat ja alles seine Berechtigung, hat die Gegenargumentation des Wunsches nach möglicher (dosierter) (Wieder)Konditionierung auch. > > > ? > > Wenn ich mir so die Empfehlungen für Allergiker/Neurodermitiker durchlese, sind das für mich erhebliche Lebensqualitätseinbußen. > > > > Richtig. Und nun rate, warum viele Erkrankte um Heilung und viele Erfahrene um Vorbeugung bemüht sind. > Weil sie ihre Erkrankungen überwinden und Gefährdungen eindämmen wollen.
**** From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8dfqj1$j87$1@news07.btx.dtag.de> Ernst Herbst, Evestorf <eherbst@gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag: 8d5bj7.3vv1dtj.0@evestorf.de...
> > > Gestern habe ich zufällig einen Bericht im Bayerischen Fernsehen gesehen, in dem eine Statistik präsentiert wurde, die besagte, dass in ein und derselben Kleinstadt bei denjenigen Kindern, die auf Bauernhöfen aufgewachsen waren, signifikant weniger Allergien auftraten. > > > > War das Genom der Stichprobe normalverteilt? > > Kinder von allergiekranken Eltern erkranken selber überdurchschnittlich oft an einer Allergie. Kinder, die auf Bauernhöfen aufwachsen, stammen überdurchschnittlich oft von Landwirten ab. In der Landwirtschaft wird überdurchschnittlich oft mit Materialen gearbeitet, die häufig Allergien auslösen (Heu (Pollenträger), Tiere usw.). Demzufolge müssen überdurchschnittlich viele Landwirte ihren Beruf wegen allergiebedingter Berufskrankheiten aufgeben. Überdurchschnittlich oft verlegen dann diese Personen ihre Wohnung vom Hof weg. Die statistische Signifikanz irgendwelcher Studien überdeckt überdurchschnittlich oft grundlegende systematische Mängel, wie in diesem Fall das Fortwandern der genetisch vorbelasteten Kinder von den Höfen. Die Veröffentlichung derartiger Studien im TV begünstigt überdurchschnittlich oft die verkürzte Sichtweise. > Was uns in verlängernder Sichtweise sagt, dass sich die definitiven wie potentiellen Allergiker in den Städten sammeln.
übersetzt: faschistoid, ich weiss **** From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8dh5d7$tc$1@news03.btx.dtag.de> Olivia Hoefler <provokateur@gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag: 6fomfscjo2btsih877m9jbohnfgpsjrj4e@4ax.com... einiges überempfindlich und: > Unter "zuverlässig Allergien vermeiden" kann man nur verstehen, daß die jeweilige _Grundursache_ für eine Allergie behoben wird. Wäre das möglich, bestünde kein Nichtstimmen in der (nicht nur) Körper-Beziehung zur Umwelt mehr. > Genau, nur divergieren teilweise die Ansichten über Grundursachen und deren Behebung, und "Möglichkeiten" lassen in Praxis zu wünschen übrig. > Ich denke, unsere Ansichten, Erfahrungen, Wissensgrundlagen etc. bezüglich Allergien divergieren so stark, daß bei einer weitergeführten Diskussion nichts Brauchbares zustande kommt. > Darf ich Dich darauf aufmerksam machen, dass Du die Diskussion mit mir nach meiner eher allgemein gehaltenen Erklärung begannest und die Hausstaubmilbe als "Beweis für alles" herhalten ließest - das war mein Eindruck. Ich *wusste* übrigens, dass Du die Erste sein wirst, die auf mich reagiert, und das _nicht_ speziell wegen mir.... Dass zwischen uns nichts Brauchbares zustande kommt, mag sein, das verhindert jedoch nicht eine Brauchbarkeit an sich.
**** From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8djp4p$4k1$1@news04.btx.dtag.de> Olivia Hoefler <provokateur@gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag: 0qaofsohastg6qiriqtr5r9g5hb4mavm7m@4ax.com... > Da täuscht Dich Dein Eindruck. Die Hausstaubmilbe sollte keinsewegs als "Beweis für alles" herhalten, sondern nur aufzeigen, wie schnell sich die Hypothese, daß sich die Allergiehäufigkeit aus der Entfremdung der natürlichen Umgebung erklärt, ad absurdum führen läßt. > Ad absurdum geführt - aha - das bekräftigt den Eindruck.
> > Ich *wusste* übrigens, dass Du die Erste sein wirst, die auf mich reagiert, und das _nicht_ speziell wegen mir.... > > > > Sondern weswegen? Weil Du auch stets so viel Senf, von dem Du woanders sprachst, übrig hast und davon abgeben möchtest. Gruß
**** From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8dl8m4$7ro$1@news01.btx.dtag.de> Olivia Hoefler <provokateur@gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag: 3k3rfsc1106fraicvpb50hk2fsuk74rnjs@4ax.com
> > Wie *natürlich* ist überhaupt noch der Hausstaub? > > So natürlich, daß sich die kleinen Milben pudelwohl fühlen. Mutierte? (Ist es wirklich _nur die Milbe?) Darfst lachen, es ist ja auch alles sehr witzig. Auch der Hausstaub ist "garantiert" "nicht mehr das, was er mal war". > [vieles gesnipt] Keine Antwort ist auch eine. > Das "unqualifiziert" bezog sich auf das Schwarz-Weiß-Denken, daß eine Allergieprophylaxe bei gefährdeten Kindern ein Fernhalten von allen denkbaren Allergenen bedeutet und man dadurch, daß dies nicht möglich ist, jegliche prophylaktischen Maßnahmen lassen sollte. Für mich ist das immer noch unqualifiziert, entschuldige bitte. > Du denkst natürlich nur in vollsten Farben, ja. Bist Du leitende Krankenschwester? Nein, von "jegliche prophylaktischen Maßnahmen lassen" wurde nicht geschrieben, das ist selbst schwarz/weiß. Bestimmte Vorsicht/Beobachtung wurde schon angemahnt. Ich habe den Anfang nochmal nachgelesen: Diese spezifische Allergiegefährdung wurde von der *Gegengruppe* fast systematisch hereingetragen und in Szene gesetzt. Die Pro-Katzen-Gruppe ging erstmal, sogar unter Erwähnung von Allergiemöglichkeit, von einer nicht-allergisch-*normalen* Situation aus.
> Was konkret verstehst Du unter "gesundem Umfeld"? Materielle Umgebung, incl. lebender Art, die ein Lebewesen in seiner Lebensweise fördert, weil sie sich im Kräfte-(Energie-)austausch mit ihm in relativem Gleichgewicht in Erhaltung lebewesenseigener Kräftezustände befindet. > > Schon das zeugt ansatzweise von "Entfremdung der natürlichen Umgebung".> >
> Definiere "natürliche Umgebung". Ich definiere/schreibe nichts auf Befehl o.ä. > Ich finde es übrigens immer wieder interessant, wie schnell (nicht nur) ich in verschiedene Schubladen gesteckt werde. Vor einiger Zeit war ich mal der "Zurück zur Natur um jeden Preis"-Typ, nun mal wieder der "der natürlichen Umgebung entfremdete"-Typ. > Wem geht das nicht so, nichts Besonderes, nicht vermeidbar. Man ist auch nicht immer in der Mitte oder auf "einer Seite". Nicht umsonst benutzte ich "ansatzweise", um Dich nicht in die Schublade zu stecken. > > Ehrlich gefragt, habe ich Deine Ratschläge zur Allergieproblematik bestritten, denen vollständig widersprochen? > > > > Nein, das wiederum habe ich auch nicht behauptet. Genausowenig kann ich mich daran erinnern, Dir in allen Punkten widersprochen zu haben. Entschuldige bitte vielmals, daß ich mir erlaubt habe, mich zu Deinen Ansichten zu äußern. > O.K. bis auf den letzten Satz. > > Das Hinzufügen weiterer Gesichtspunkte zur Erweiterung wirst Du wohl gestatten. > > > > Tue ich doch auch. Wo hast Du ein Problem? O.K. Ach bitte, ich bin allergisch auf Sätze wie "Wo hast Du ein Problem?" > > Weil Du auch stets so viel Senf, > > Nein, das "stets" ist falsch. Ich schreibe nur zu Themen, von denen ich mir einbilde, mitreden zu können. Oder liest Du meinen Namen etwa in jedem Thread? > In vielen. Stets haben heißt ja nicht überall verteilen. > Nächstens also bitte ein bißchen mehr Aufmerksamkeit beim Analysieren. Du musst das mit dem Senf nicht so negativ sehen, es war nicht abwertend gemeint. > > von dem Du woanders sprachst, übrig hast und davon abgeben möchtest. > > > > Ja, was man zuviel hat, sollte man ruhig mit anderen teilen. ;-) ---- > BTW, Du amüsierst mich immer wieder aufs Neue. Ich hoffe, Du bleibst dieser NG noch lange erhalten, der Unterhaltungswert Deiner Postings ist enorm hoch. :) > Ja, Danke für das Gruppenkasper-Ehrenabzeichen der billigen Unterhaltung.
**** From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8dnsq9$hmp$1@news02.btx.dtag.de> Jutta Timme <timme@pramt.cs.uni-magdeburg.de> schrieb in im Newsbeitrag:
Rück-Hallo > nur mal so, rein informatorisch: Danke. > Die im Hausstaub lebenden Milben ernähren sich von dem, was die Menschen und Tiere so an mikroskopisch kleinem biologischem Abfall produzieren, z. B. Hautschüppchen, Häärchen usw. (und nicht von irgendwelchen Reinigungsmittel- oder sonstigen chemischen Rückständen). Ob dieser organische Abfall nun heute noch dieselbe Beschaffenheit hat wie vor 30 Jahren, sei mal dahingestellt. Jedenfalls, was Allergien auslöst, sind weder der Staub, noch die Milben, sondern auf deutsch gesagt die Milbenkacke. Woraus die sich zusammensetzt, kommt auf die Haushaltbewohner und deren den Milben vorgeschmissene Mahlzeiten an. > Kreislaufgemäß in Ursache so durchaus rückführend auf den Menschen, der sich seine Zellen ernährt und pflegt, und das auf der Grundlage seines extra geschaffenen Ernährungs- und sonstigen Grundversorgungs- ( incl. Tierernährungs)systems, mit entsprechend behandelten Nahrungsgütern usw. . Die Haut ist insbesondere chemischen Außeneinflüssen ausgesetzt, nicht weniger die Milbenkacke. Jedenfalls steckt Mensch tiefer drin, als er meint, und es scheint ihm von allen Seiten zurückzuschlagen - allergisch gegen sich selbst. > Mein ehemaliger Mann ist Asthmatiker und Neurodermitiker, ich bin Neurodermitikerin und allergisch vorbelastet. Aus diesem Grund stand es für uns von vornherein ausser Frage, ein Pelztier anzuschaffen. Als wir unsere Tochter erwarteten und die beiden Grösseren den Wunsch äusserten, ein Haustier haben zu wollen, haben wir das strikt abgelehnt. > Belastungsverringerung auf das Individuum angewandt, ist in dem Fall das Beste, zugegeben, und bedeutet selbst Konditionierung der Abwehrkraft, wenn es nicht von vornherein aussichtslos mit Krankheit zu kämpfen hat. Gilt genauso für Populationen / menschliche Gesellschaften in ökologischen Systemen. Wird jedoch schwierig, wenn allgemeiner Belastungsgrad bleibt, gar steigt, und das einzelne Individuum dazu bewegt, sich zu schützen, sich bzw. Belastendes fernzuhalten, andererseits der Belastungsgrad ein Umweltkriterium ist, an das sich anzupassen ist. Ja wenn die potentiellen Allergiker sich über Jahre der Meidung stabilisiert haben, sind sie angepasst. Bleibt es ein Wettlauf um die Umweltanpassung, die immer schwieriger wird bzw. vom Einzelnen bewusster und bemessener angegangen werden muss. > Ich hab keine Ahnung, ob unsere Tochter jemals allergisch geworden wäre. Allerdings kann sie jetzt zu Freundinnen gehen, die solche Tierchen ihr eigen nennen, ohne gleich Erstickungsanfälle oder Triefaugen zu bekommen. Weil sie (bisher) keine Katzenhaarallergie (oder besser gesagt Milben-Katzenhaarkacke-Allergie) hat. > Gruß
**** From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8dnsr2$hn0$1@news02.btx.dtag.de> Vinzent Hoefler <JeLlyFish.software@gmx.net> schrieb in im Newsbeitrag:
8dmeo0$lo6$4@news04.btx.dtag.de
> >
ganz klein geschrieben: und keine Katzen > Es hat also was genuetzt?
Gefahr? Wagnis? Ausprobieren? Suche nach Sicherheit? Grenzen? Erfahrungswerte? > >Witzigerweoise ist meine K-Allergie diagnostiziert, ich habe aber bei _unseren_ Katzen keine Symptome. > >
Er muss seine Ehe retten, da ja Frau Kind und Katzen mitnehmen (neue anschaffen) würde, um dadurch sein Kind mehr vor den Katzen beschützen zu können + psychosomatisch vorzumachen, keine Symptome zu entwickeln.
**** From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8dsdms$ghg$1@news01.btx.dtag.de> Oliver Gassner <fraktal@gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag: knt2gss1et6qdpoumtfo6o8tpci6eid0ts@4ax.com... > Ich wuesste nur gerne, wo mancher Leute "Konsequenz" beginnt und endet :)
Es haben alle Kinder Allergierisiko. Aller Leute Konsequenzen zu verstehen, ist genauso unmöglich, wie die individuellen Allergierisiken allgemeingültig zu erklären, was Du weißt, da Du keinen modellartigen Empfehlungen folgst.
**** From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8dsdot$gi7$1@news01.btx.dtag.de> Oliver Gassner <fraktal@gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag: 76t2gs893mabr9lm5fa9qs421uililg7vo@4ax.com...
<wieder eingesetzt> >>>>>>>> Toll. Du benutzt Sarkasmus, um eine Aussage zu widerlegen, der Du zustimmst? >>>>>>>> >>>>>>> Das Gegenteil ist korrekt ;) >>>>>> Aehm...: Du benutzt Sarkasmus, um eine Aussage zu bestaetigen, der Du widersprichst? >>>>>> >>>>> Ich benutze Sarkasmus um unisnnige Aussagen zu verspotten und somit mein "nicht dieser Meinung sein" auszudruecken. >>>>> >>>> Komischerweise warst Du ja derselben Meinung. Oder irre ich mich schon wieder? >>>> >>> Welcher Meinung? </wieder eingesetzt> > > Der Meinung, dass man allergiegefaehrdete Kinder nicht grundsaetzlich von allen potentiellen Allergenen fernhalten kann. Oder so aehnlich. > > > > Ja, und wann soll ich dem widersprochen haben? IUch habe dem widersprochen _dass_ man sie fernhalten kann. Ggf bringst Du was durcheinander. > Evtl. Du? so vielleicht: <OG's Sarkasmus als Frage> "Und die willst Du _wirklich_ von allem dem abschrimen, wogegen andere allergisch sind?" </OG's> entspr. Aussage dazu: Man kann sie nicht von allem abschirmen. Erklärung: Du benutzt Sarkasmus, um eine Aussage zu bestätigen, der Du zustimmt, von der Du meinst, dass sie von der Gegenseite Dir gegenüber unzureichend bestätigt wird, obwohl sie praktisch hinreichend bestätigt wird, aber die Gegenseite wesentlich stärker abschirmt und Du Deine Nichtabschirmung verteidigst. C. **** From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8dsdq6$gih$1@news01.btx.dtag.de> Oliver Gassner <fraktal@gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag: 2rp2gs42tq9ji9hogot860al4iav0s2p7p@4ax.com...
> >> s.o. Rein psychosomatisch. Ich gebe an C. ab. ;-)
> > Er muss seine Ehe retten, > > Vor 8 Jahren waren wir noch nicht verheiratet. Von Kind war gar nicht die Rede. So? :=) > So was? *~* > PS: Realname waere nett, dann musste ich Deine Postings nicht von Hand laden ;) Ich trage ja auch keine Maske. > Ich auch nicht, was Du weißt, wenn Du willst. Ich bin aber nicht nett, und Du bist mit Deinem Killfile verschonter von meinen Antworten, willst Du doch, oder wie?
**** From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8dsdqu$gij$1@news01.btx.dtag.de> Vinzent Hoefler <JeLlyFish.software@gmx.net> schrieb in im Newsbeitrag: 8dpflb$pck$2@news02.btx.dtag.de... > >> Menschenskind, weisst Du immer noch nicht, was _Risiko_ bedeutet?
> > Gefahr? Wagnis? Ausprobieren? Suche nach Sicherheit? Grenzen? Erfahrungswerte? > > > > In diesem Fall Wahrscheinlichkeit. in meinem Fall zu vernachlässigen > [diagnostizierte Katzenallergie zeigt sich nicht bei eigener Katze]
> > Er muss seine Ehe retten, da ja Frau Kind und Katzen mitnehmen (neue anschaffen) würde, um dadurch sein Kind mehr vor den Katzen beschützen zu können + psychosomatisch vorzumachen, keine Symptome zu entwickeln. > > > > Abgesehen davon, dass ich jetzt nicht weiss, warum er "sein Kind mehr vor den Katzen beschuetzen" sollte, haette ich gedacht, Dir faellt dazu mehr ein als mir. Naja, schade. > .... haette ich gedacht, mir faellt dazu nichts mehr ein. Naja, schade. <Zitat aus Deiner Nachricht <8dkgqi$65$2@news01.btx.dtag.de> > > Entscheide Dich jetzt: > ( ) Allergierisiko > ( ) Ehe </Zitat> Ich dachte, es ginge um Minderung von Allergierisiken seines auf die Welt kommenden Kindes, im weiteren in Abwägung zur Eheaufrechterhaltung. - ER könnte sein der sorgsame Beobachter und Wächter und Reduzierer des Katzenkontakts. -------- -------- -------- -------- -------- -------- -------- -------- <OG in: <ml8kfskqauhpb686mfo2ttia2tqd7p7jvs@4ax.com> > > > Hier hört es dann also auf. Katzen und Frau sind also wichtiger als die Gesundheit des Kindes. > > > > Hm, da meine Frau, so sie mich verlassen wuerde, Katzen und Kind mitnehmen wuerde, ist das eine relativ akademische Fragestellung. ;) _Waere_ das Kind _allergisch_ gegen dei Katzen, so waere die Lage klar. Aber 'praeventiv' die Katzen weggeben halte ich aufgrund der Tatsache, dass ich meine Frau seit deutlich ueber 10 Jahren kenne, fuer enorm schwer durchsetzbar. (Hypothese: Ggf. nur um den Preis, dass ich die Katzen "unwiderbringlich" wegbringe (schwierig) und auf den Rest der Ehebeziehung verzichte und mich fern halte.) Wie sieht da die Gueterabwaehgnung aus? > > > >> __wenn__ das Kind ne Allergie bekommt (auch wenns nicht gegen Katzen ist), kann man das neu diskurteien. > >> > > > > Wenn es ohnehin zu spät ist, ja klar, dann hat man auch viel gekonnt. > > > > S.o. ist die Beedingung der Ehe zur sicherung einer fragwuerdigen Praevention sinnvoller? > </OG> -------- -------- -------- -------- -------- -------- -------- -------- C. (bescheuert) **** From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8e3g50$r79$1@news08.btx.dtag.de> Vinzent Hoefler <JeLlyFish.software@gmx.net> schrieb in im Newsbeitrag:
8e23o9$d5s$5@news03.btx.dtag.de...
> >> >> Menschenskind, weisst Du immer noch nicht, was _Risiko_ bedeutet? > >> > Gefahr? Wagnis? Ausprobieren? Suche nach Sicherheit? Grenzen? Erfahrungswerte? > >> > > >> In diesem Fall Wahrscheinlichkeit. > > in meinem Fall zu vernachlässigen > Hasardeur. Oder politisch korrekt: HasardeurIn. ;-) un Entwicklung > [..Verhaltensklischee..] > > C. (bescheuert) > > Oh, hoere ich da Selbstzweifel? Oder gar Selbstkritik? Niedlich. Nein, ich habe nicht vor, wie einige hier, mich in diesem Thread im Kreise zu drehen. Ich *kapituliere* vor eurer/Deiner kritischen Selbstsicherheit. Gut so? Nein, da müssten die Sterne fehlen wie die Katzen. **** From: "Hildegard Kessel" <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8e75rf$ois$1@news02.btx.dtag.de> Olivia Hoefler <provokateur@gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag: tnsbgsgfa928pif5ec7tq91jb7p6usk725@4ax.com
> > [Auskunft der Kinderkrankenschwester] > > _Nein_. Sie sagte, das nach X Monaten (IIRC, ich hab nicht mitgeschrieben: 8) die Muttermilch ärmner an Nährstoffen (?) werde. > > > > Das stimmt so nicht. > > <Zitat> "Das Eiweißangebot in der reifen Muttermilch .... der Kuhmilch." </Zitat> Ich hoffe, das reicht für's Erste. :-) > Informations-/faktenreich. Hab's mir rauskopiert. > > Ansonsten war sie ein Stillfan ;). also unterschieb ihr nix.,
Der Zusammenhang mit der optimalen Länge der Stilldauer war nicht herauszulesen. Irgendwo wird ein Alter liegen, in dem Muttermilch wieder der Umwelt entfremdet. Niere und Leber wollen ihre Existenzberechtigung. Muttermilch produziert sich nicht aus Muttermilch, sie entsteht auf Grund anderer Ernährungsformen, die auch einem Kind nicht überlange vorzuenthalten sind.
**** From: "Hildegard Kessel" <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8e75tn$ojf$1@news02.btx.dtag.de> Ernst Herbst, Evestorf <eherbst@gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag: 8e22h3.3vvk5db.0@evestorf.de
> > ÖkoTest Heft 2 Kleinkinder 2000. S. 11 Uni Göteborg: Kinder, dei im ersten Jahr mit Heimntieren aufwachsen haben später seltener Tierhaarallergien oder Asthma. Vermutet wird ein zu deisem Zeitpunkt positiv stimulieremnder Effekt der Tierhaare auf das Immunsystem. > >
Trotzdem noch. > In Haushalten mit Tieren werden also Kinder geboren, deren Allergierisiko bereits genetisch bedingt geringer ist. > Dann sollte es zusammen mit der unterdurchschnittlichen Tierhaltung und wenn so folgend auch unterdurchschnittlichen Chemobelastung bei höherer Vorsicht Allergiekranker keine signifikanten Allergierisiken geben. Scheinbar ist das Verhalten nicht so bedingungsgerecht.
> Die statistische Signifikanz derartiger Studien überdeckt überdurchschnittlich oft grundlegende systematische Mängel. Die Veröffentlichung dieser, wohlmöglich noch ausländischer Studien in Medien mit dem "Öko"-Zusatz im Namen begünstigt überdurchschnittlich oft die verkürzte Sichtweise. > Sind die Aspekte der Sichtweise normalverteilt? Studienergebnisse je nach Lust und Gebrauch schnell mal als wissenschaftlich / unwissenschaftlich (ausländisch?!) herausgestellt. Ansonsten bedenkenswert der Zeitpunkt der Tieranschaffung. Viele werden ihr Kultfetisch "Haustier" erst einziehen lassen, wenn Kind etwas größer und aktiver ist, seine Wünsche äußert und sich gewissermaßen aufs Tier (unter Umgehung einiger Hygieneregeln) stürzt, ohne irgendwie "sanft" unter Beobachtung darauf vorbereitet worden zu sein.
C.
**** From: "C." <webmaster@welt-seele.de>
Message-ID: <8ead8c$e1k$1@news08.btx.dtag.de> Ernst Herbst, Evestorf <eherbst@gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag: <8e7kej.3vvk6r9.0@evestorf.de>
> > Inkarnation. ` _ ´ > > Warum passt die Message-ID Deiner Postings nicht zu Deinem Domainnamen? Weil die www.apokalypse.de kein News-Server ist. Außerdem ist der Zusammenhang mit wseele@t-online.de in der Domain gewährleisteter.
[Weil ich es nicht einstellen konnte, betreffende Zusammenhänge nicht wusste und es mir nicht wichtig war.] **** From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8ebkis$jj8$1@news08.btx.dtag.de> Olivia Hoefler <provokateur@gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag: mvdegs8aqukseroi4vcprdvujaqq4cu338@4ax.com
> > Der Zusammenhang mit der optimalen Länge der Stilldauer war nicht herauszulesen. > > > > Es ging nicht um die optimale Länge der Stilldauer, sondern darum, daß Muttermilch ab einem gewissen Zeitpunkt angeblich arm an Nährstoffen etc, wird und somit ein Umsteigen auf industrielle Milchnahrung angezeigt ist. > ******** ******** ******** ******** ******** Oliver Gassner <fraktal@gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag: nij8gsci48q95lo0b41ii6aj99pbplvq4n@4ax.com... 24.04.00 15:48 [....] > >>> Oliver Gassner <fraktal@gmx.de> wrote: > >>>> Findest Du Stillen mit 1,5 J, 3 J oder 5 J wirklich 'normal'? [....] > Wenn... Und was ist dann der Schnitt? [....] > Aha. Nicht stillen ist also auch normal? Oder 6 Jahre stillen? [....] > Also mir sagte man und in den Buechern lese ich, dass 6-8 Monate > normal sei. Die Kinderkrankenschwester sagte, danach enthalte de > Milch ohnehin wenig wertvolles. ******** ******** ******** ******** ******** Merke: Ich beziehe mich nicht ausschließlich auf das Letzte in einer aufeinander bezogenen Postingabfolge. Die Frage ist ja, _warum_ es plötzlich um "Nährstoffgehalt" in Muttermilch ging. > Deshalb erhält ein Kind ja gewöhnlicherweise ab einem bestimmten Alter auch Beikost.
> > Grob gesagt, denke ich: Mit dem Laufenlernen kann das Abstillen beginnen. > > Wie gesagt, es ging nicht um ausschließliches Stillen. Das Abstillen beginnt übrigens automatisch mit dem Zufüttern (von Beikost und/oder Säuglingsnahrung). > ^^^^^^^^^ Die *industrie-westliche* buch- und ratgeberwissenorientierte Praxis macht die Säuglings(er)nährung mehr oder weniger oft zu einer "automatischen" Monatsabfolge, in der Mütter aus vielerlei eigenster Unsicherheiten heraus schnell von Beifütterungsideen heimgeholt werden und in der Masse kaum 3 Monate mit Vollstillen durchhalten. Sie denken etwa in Kategorien x.Monat/Brei/weniger Muttermilch/überflüssige Muttermilch. Individuelles Begriffsverständnis: Wenn der _volle_ Nährstoffgehalt der Milch dem _Kind_ nicht mehr reicht und was Festeres (Brei) zugegeben wird bei trotzdem relativ gleich bleibendem (zuvor stetig gestiegenem) Trinkvolumen, rede ich noch nicht von "Abstillen". Die Minderung des Trinkvolumens kann nach meiner Erfahrung trotz Beifütterung (ab 7./8. Monat -- wie ist es in anderen Regionen?) lange hinausgezögert werden, bis in die Nähe der Jahresvollendung oder länger .... C. **** From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8ecnt1$ct4$1@news04.btx.dtag.de> Olivia Hoefler <provokateur@gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag: a7cjgsout7dvpkt397gc0rivms09ul924i@4ax.com
> > Die Frage ist ja, _warum_ es plötzlich um "Nährstoffgehalt" in Muttermilch ging. > > > > Diese Frage würde ich für _mich_ wie folgt beantworten: > Viele Menschen (eventuell auch Oliver) wollen für viele Dinge Regeln, im Falle der optimalen Stilldauer also eine ganz konkrete Zahlenangabe (Bis zu welchem Alter ist Stillen normal; optimale Stilldauer etc.). Da man allerdings am liebsten auch noch möglichst rational erscheinende Gründe für diese Zahlenangabe wünscht, wird behauptet, daß Muttermilch nach Ablauf der entsprechend empfohlenen Stilldauer nur noch wenige Nährstoffe enthält. > Ja. Leider wird oft so unreflektiert "geradlinig" gedacht und auch gelesen und vielleicht zu wenig individuell experimentiert (bitte nicht falsch verstehen) und manch Gedrucktes zu unkritisch übernommen. > > Individuelles Begriffsverständnis: Wenn der _volle_ Nährstoffgehalt der Milch dem _Kind_ nicht mehr reicht und was Festeres (Brei) zugegeben wird bei trotzdem relativ gleich bleibendem (zuvor stetig gestiegenem) Trinkvolumen, rede ich noch nicht von "Abstillen".> > > > _Du_ magst da nicht vom Abstillen reden. In der Praxis wird es dennoch als ein "natürliches" Abstillen bezeichnet, weil das Kind sich von der Mutterbrust zu lösen beginnt, andere Nahrung akzeptiert, die Milchmenge eben nicht mehr steigt, sondern eher abnimmt. > Ich meinte das "trainierte" Halten (zwischen eben und eher). > Wenn das Kind beispielsweise zum Mittag einen Gemüsebrei ißt, wird es oftmals zwar noch hinterher an der Brust trinken, > Wieso hinterher? Erst kam *Brustpflicht*, dann hinterher konnte es noch essen, wieviel es wollte mit abschließendem Nachtrunk. > gewöhnlicherweise jedoch weniger als wenn es keinen Brei bekommt. Geringerer Bedarf -> geringere Milchproduktion --> Abstillen. > Siehe eben. Wir hatten einen *Stillvertrag* - das Kind und ich. > > Die Minderung des Trinkvolumens kann nach meiner Erfahrung trotz Beifütterung (ab 7./8. Monat - wie ist es in anderen Regionen?) > > > > Meinen Beobachtungen zufolge füttern viele Mütter zum frühstmöglichen "Termin" (empfohlen von Ale** und Co.) zu. > Das "verstand" ich nicht. Ich zögerte das damals hinaus, es war wie "sportlicher Ehrgeiz". > Ich selbst habe bei allen Kindern circa im 7.Monat begonnen. Alle drei haben jedoch völlig unterschiedlich auf die Beikost "reagiert" und jeder hat(te) ein individuelles Eßbedürfnis. >
> > lange hinausgezögert werden, bis in die Nähe der Jahresvollendung oder länger > > .... Na ja, in die "Jahre" ging es nicht, im 12. Monat war dann trotzdem Schluss mit morgendlichem noch einige Wochen "Nuckeln". 3 Breimahlzeiten bei "groß" (10 Mo) erscheinendem Kind, das fast lief und verständig zu werden schien, ließen auch das "Vor"stillen sich einstellen und somit die Produktion rapide rückwärts gehen, und damit machte es bald keinen "Spaß" mehr - der Brei hatte gewonnen, und die Kindesaktivität. Außerdem hatte ich mich zu Beginn jeweils auf 9 Monate Stillzeit vorprogrammiert, das war sozusagen SOLL, im 10. bzw. 11. Monat begann es langsam, mir lästig zu werden, das musste sich auf die Milchproduktion wie aufs Kind übertragen, welches gleichzeitig den Baby-Charakter verlor. > Ich kann von mir sagen, daß ich deutlich gemerkt habe, wie die Kinder weniger Milch getrunken haben, sobald sie eine "richtige" Mahlzeit akzeptiert haben. > Und wie schaffen es dann einige Wenige in der westlichen Zivi, zu denen Du, wie ich laß, gehörst (meine Wenige), 1,5 oder 2 Jahre "dabei" zu bleiben? Wie sieht die Tagesverteilung aus? - einmal morgens richtig und tagsüber immer mal ein bisschen ....? (Gibt's Vorteil bei kurz hintereinander Geborenen, wo das Ältere mit Jüngstem mitgestillt wird (hab ich selbst erlebt)?) C. **** From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8eehtu$6ei$1@news08.btx.dtag.de> Olivia Hoefler <provokateur@gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag: g11kgsorulsl3fnuoth7n12ukcflcqnbm3@4ax.com
> >> Wenn das Kind beispielsweise zum Mittag einen Gemüsebrei ißt, wird es oftmals zwar noch hinterher an der Brust trinken, > >>
> > Wieso hinterher? Erst kam *Brustpflicht*, dann hinterher konnte es noch essen, wieviel es wollte mit abschließendem Nachtrunk. > > > > Ich habe es so gemacht, daß erst das Essen angeboten wurde und hinterher dann die Brust kam. Anfangs wurde gar nicht bis kaum gegessen, igendwann hat sich die Menge dann gesteigert und die Brust dient(e) nur noch als Nachtrunk. > Ich habe es eben anders herum gemacht _wegen_ des Produktionserhalts. Insbesondere im 7.-8. Monat wurde von mir zeitlich auf den Tag so verteilt, das Brei "nur" als weitere zusätzliche Mahlzeit mit kürzerem Abstand zu den anderen, vorallem zur vorherigen hinzukam. Das Sättigungsgefühl des Kindes konnte so ausgetrickst werden. > >> [....] > > Siehe eben. Wir hatten einen *Stillvertrag* - das Kind und ich. > > Mit beidseitiger Kündigungsmöglichkeit? ;-) Mit beidseitiger 4-wöchiger Vorankündigungspflicht. > >> Meinen Beobachtungen zufolge füttern viele Mütter zum frühstmöglichen "Termin" (empfohlen von Ale** und Co.) zu. > >> > > Das "verstand" ich nicht. > Geht mir auch so. > > Ich zögerte das damals hinaus, es war wie "sportlicher Ehrgeiz". > Wieso sportlicher Ehrgeiz? Wieso nicht? War die Spaßkomponente, Erfolgserlebnis, "weiter kommen" als andere im Wissen um die Gesundheit fürs Kind, trotzdem nicht zur einflusslosen Milchkuh stilisiert werden zu können, weil Ziel und Zeitpunkte setzend eben nicht nur zur Beendigung von was, sondern zur Verlängerung. Ja, so war das. Ein Spiel mit einigen Tücken (Mastitis) am Anfang. > > Außerdem hatte ich mich zu Beginn jeweils auf 9 Monate Stillzeit vorprogrammiert, > > > > Ich habe mir da eigentlich nie Gedanken gemacht. Ohne die ging bei mir nie was .... richtig. Natürlich hatte ich mich vorher für eine Orientierung in Literatur&Ratgeber kundig gemacht / davon beeinflussen lassen. Ich wusste um die Hemmnisse und Möglichkeiten. > > das war sozusagen SOLL, im 10. bzw. 11. Monat begann es langsam, mir lästig zu werden, das musste sich auf die Milchproduktion wie aufs Kind übertragen, welches gleichzeitig den Baby-Charakter verlor. > > > > Ja, das kann ich mir vorstellen. Wenn es einem von beiden zuviel wird, hört es dann eben auf, was ganz gut ist. > Genau. Eventuell war es dann sogar die "optimale Stilldauer". Und ich will mich nun nicht unbedingt im Thema Stillen weiter ausbreiten. Es war was sehr Individuelles + "Besitzständiges", auch von Kindesseite.
Schönes Wochenende
**** From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8ei0el$jah$1@news05.btx.dtag.de> Olivia Hoefler <provokateur@gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag: np3mgs8cil1qhfojtbmc6dfi645mdb2o7p@4ax.com
> > Außerdem hatte ich mich zu Beginn jeweils auf 9 Monate Stillzeit vorprogrammiert, [....] .... für eine Orientierung in Literatur&Ratgeber kundig gemacht / davon beeinflussen lassen. > > > > Ein gewisses Maß an Vorbildung hatte ich natürlich auch. Allerdings erschien es mir gerade daraus resultierend unsinnig, einen Zeitpunkt abzustecken. Denn was nützt zum Beispiel meine Zielsetzung, wenn das Kind aus irgendwelchen Gründen heraus doch nicht entsprechend lange an der Brust trinken möchte? > So gesehen, stimmt natürlich, wäre so gewesen, wenn ich gesagt hätte: ich will unbedingt 2 Jahre stillen. Bloß allen eingeholten Informationen gemäß waren die 9 Monate nicht übertrieben, Krankheiten und dgl. widrige Umstände weitestgehend auszuschließen. Bei allem **Erzwingen** war mir klar, dass es kein absolutes Erzwingen sein kann. Immerhin bestätigte die Praxis, und ich passte die Stilldauer ja nach dem 9. weitermachend einem "natürlichen Auslaufen" an.
> >Afrikanisches Sammel-Mütter-Kinder-Austauschstillen - gelesen in "Re: Das ewige Familien-Drama" wäre nicht mein Fall gewesen. Unter solchen Umständen würde ich VERSAGEN. > >
> Das würde auf mich wahrscheinlich auch zutreffen. C. **** From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8ejfhf$8sj$1@news00.btx.dtag.de> Olivia Hoefler <provokateur@gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag: nk3pgsslmoc59kdt6riscohk10s7sffkt3@4ax.com
> > Ich möchte mal meinen, dass _mit_ ein Grund für die frühen Stillbeendigungen ist, dass viele eben _ohne_ Zielsetzung mit dem Denken "es wird irgendwie"da rangehen. > > > > Das könnte sicherlich mit reinspielen, vor allem, wenn die Frauen sich generell nur wenig über das Stillen informiert haben. Außerdem denke ich, daß auch die massenhaft an werdende Mütter verschenkten Werbebroschüren der Säuglingsnahrungsindustrie ihr Übrigens tun. Das Ganze ist ja zugegebenmaßen sehr geschickt angelegt: Erst wird ein bis zwei Seiten über die Vorteile des Stillens geschrieben; abgebildet sind strahlende, schöne Frauen in duftig anmutenden Kleidern, die lächelnd auf ihren zufriedenen Wonneproppen blicken. Dadurch wird meiner Meinung nach schon mal eine falsche Vorstellung vom Stillen vermittelt, denn von Milchstaus, Brustwarzenentzündungen, tropfenden Brüsten und schreienden Kindern (was anfangs ja nicht unbedingt so selten existent ist) ist überhaupt keine Rede. > JA, ich hatte damals - zu DDR-Zeiten, wo das Klischee der Problemlosigkeiten vielleicht noch nicht so überillustriert betont war - beide Male Milchstaus, beim ersten Mal beidseitig Brustwarzenentzündung wegen Hohlwarzen, unter Schmerzen weiterstillend / fiebernde Mastitis im 2. Mo mit 1-wöchigem Abpumpen + Ersatznahrung - das war echt hart, aber es hat mich ANGEKOTZT, deshalb aufgeben zu sollen (nach Abheilung ging's dann endlich wie *geschmiert*)-, beim zweiten Mal beginnende Mastitis noch in der Wochenstation, die ICH mit Hilfe der Schwester + Eiskühlung noch grade so in Griff bekam, um pünktlich entlassen zu werden. > Viele Frauen mit solchen Anfangsproblemen und mangelndem Wissen darüber, daß so etwas in ihrer Situation durchaus normal ist, werden dann Komplexe ob ihrer (suggerierten) Unnormalität bekommen und sich dann den Seiten drei bis dreizehn zuwenden: > Die hätten mich auch angekotzt. > Dort ist dann ausführlichst beschrieben, was frau alles zur Verfügung steht, wenn das Stillen nicht klappt oder sie nicht stillen möchte. Die Illustrationen unterscheiden sich im Großen und Ganzen nur durch ein Detail von den Stillseiten: Die glückliche Mama hält ihrem strahlenden Wonneproppen das Fläschen hin. Nun, das kann tatsächlich jede(r) auf die selbe Art und Weise und schon ist das Gefühl der Vertrautheit und Normalität erzeugt ... und die stillgestreßte Mutter wählt den erwünschten Weg. > Wird oft so sein. > Vielleicht sehe ich das auch übertrieben, denn kaum jemand gibt zu, daß er sich von der Werbung auf solche Art beeinflußen läßt. Es wird da meiner Meinung nach aber auch vieles auf unbewußte Weise aufgenommen. > Ganz bestimmt. Und wie Du oben sagtest, werden viele sich nicht zielstrebig genug informieren, vor allem weniger über die negativen Dinge und Komplikationen samt Abhilfen, denn das ist zuu unangenehm und stört im Vorfeld das Wohlbehagen, doch wenn *es* dann eintritt, ist der Überraschungsgrad hoch und einstellungsmäßig keine Problembewältigungsstrategie parat. > > Hiesige Hirne funktionieren nicht mehr nach *afrikanischem Stil* gegenseitiger Stimulation durch Gruppenaktivitäten. > > > > Was genau meinst Du damit? Also ich bezog mich ja auf die gerade in "Re: Das ewige Familien-Drama" kurz beschriebene Praxis in Westafrika betreffs des Ineinandergehens von Feldarbeit, Kinderhüten und -stillen durch die Frauen ohne besondere Arbeitsteilung zwischen denen.
C. **** From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8epl5r$lc5$1@news00.btx.dtag.de> eher: Das ewige Drama Katharina Bleuer <kabl@gmx.net> schrieb in im Newsbeitrag: 8em5pq$f7e$1@hs1b01h02-0.dplanet.ch
> > [Stillen von Säuglingen durch unterschiedliche Mütter]
Weg vom Stillen:
> > >Aber es ist definitiv kein "jeder schaut zu seinem eigenen", wie es hier der Brauch ist. Auch wenn die Kinder laufen können und zu den Männern geschickt werden, damit sie die Frauen nicht bei der Arbeit stören, werden sie gemeinsam "gehütet". Ich habe dabei den Eindruck gewonnen, dass die Kinder zur Gruppe gehören - und nicht zu einer einzelnen Person. Babys werden von "den Müttern" betreut und nicht von "der Mutter".> > >
Nach dem weiter unten hätten die Männer Zeit, haben aber keine Notwendigkeit; sie sehen zu, dass ihre Söhne "richtige Männer" werden, die sich nicht von schwatzhaften, singenden, lachenden Weibern auf der Nase herumtanzen lassen. > Als ich dort war, fand ich dieses Leben sehr verlockend. Kein Gedanke an die Zukunft, kein Fortschritt. Dinge werden so gemacht, wie sie immer gemacht wurden. Die Idee "unsere Kinder sollen es mal besser haben als wir" existiert gar nicht. Die Kultur und die Grundwerte sind so verschieden zu unserer, dass man die beiden Kulturen gar nicht direkt vergleichen kann. > Muss man eigentlich immer von "Kultur" reden, und dann gleich noch glorifizierend ob der Ungewohntheit. "Lebensweise und -art" würde oft ausreichen. > Unsere eigene Mentalität geht immer vom Individuum aus: die Gruppe hilft uns Individuen, besser zurecht zu kommen. Dort gehen die Menschen von der Gruppe aus: das Individuum dient der Gruppe, das Individuum hilft der Gruppe zu überleben. > Ja, doch das ist mir zu entgegengesetzt. Weil, hier meint man auch ständig, der Gemeinschaft zu dienen, und desöfteren wird die Gemeinschaft als zu fordernd empfunden, so dass das Individuum ganz für sich steht = gegensätzlich im Selben.
> Ja, ich fand diese Idee wirklich verlockend... Vor allem wenn ich die Frauen arbeiten sah. Sie lachen und singen dabei, sie sind ständig zusammen, schwatzen und arbeiten. Junge Mütter werden nicht einfach mit ihren Sorgen alleine gelassen sondern sind eingebettet in ein Netz von Älteren, die ihnen bei den Anfangsschwierigkeiten helfen. > Die Wiege des Altruismus?, des lohnenden Daseins.
> Trotzdem könnte ich dort nicht längere Zeit leben. Man kann ja nicht nur diesen einen Aspekt einer Kultur getrennt betrachten. Die hygienischen und gesundheitlichen Zustände dort sind verheerend. Eine Frau mit Blutungen nach der Geburt wird einfach liegengelassen bis sie stirbt (es sei denn, ein Weisser komme zufällig vorbei und fahre sie in die nächste Krankenstation). Die Idee, dass die Zukunft nicht wichtig ist und das faszinierende Leben im Rhytmus der Jahreszeiten führt dazu, dass viele noch nicht mal mit den grundlegensten Techniken der Nahrungsmittelkonservierung vertraut sind (versuch mal in Dakkar Einmachgläser aufzutreiben ;-) Es ist wahnsinnig: die Menschen leben einfach in den Tag hinein... Wenn sie ein Tier schlachten, wird es am selben Tag vom Stamm aufgegessen. Und dann wird halt wieder gehungert. > Wäre die Arbeit gleich verteilt, heißt Männchen würden ihre regelmäßige Malzeit selbst suchen, schaffen, bereiten, hätten Weibchen (etwas) mehr Zeit und Ideenmöglichkeit für die Körperpflege insb. -stärkung. Nehme mal an, sie arbeiten täglich bis zum Umfallen, ohne dass ihnen das unnormal vorkommt, weil ist so, und sie schwatzen und singen sich dafür gegenseitig in Stimmung, senken sicherlich dabei ihre Arbeitsproduktivität, es wartet ja eh nur wieder andere Arbeit auf sie - die Idee des Fortschritts / der Veränderung liegt nicht in Frauen, von zufälligen Ausnahmen abgesehen. Frauen trauen sich sicher nicht, ohne ausdrückliches Geheiß von (älteren) Mitfrauen, eine lange Auszeit zu nehmen. -> Mythos harmonische Weibergemeinschaft > Die Frauen leisten pratkisch die ganze Arbeit alleine - die Männer sitzen da und palavern und helfen nur mit, wenn es wirklich nicht anders geht. > Freier Gedankenraum - Keimbasis für Forschung, Wissenschaft, Politik und Daseinsänderung. > Die Mädchen werden relativ schnell in die Arbeit auf dem Felde mit einbezogen, > Damit Männer nicht zu früh auf *Gedanken* kommen? Und nur so wird das weibliche Gruppenbewusstsein imaginiert, das Seele und Körper frühzeitig an einseitige Tätigkeiten gewöhnt. > aber die kleinen Kinder geniessen praktisch Narrenfreiheit - sie laufen überall rum und werden höchstens mal ein bisschen verscheucht, wenn sie stören. Ich habe nie gesehen, dass ein Kind geschlagen wurde! > Das Kind steht wertungsmäßig über der Frau, es verkörpert das (vom Mann gezeugte) Leben, die Frau nur nährender Durchgangs- und Tragekörper. Kinder müssen meist erst herhalten, wenn nicht ausreichend Frauen devot genug zur Verfügung stehen. Bzw. wenn der Mann sich in seiner Existenz durch Frauen (z.B. als Passivträger menschlichen Notstandes) bedroht sieht, wird/kann werden das Kind zum Feindabbild weiblicher Schaffenskraft und des Schwachen. > Handkehrum haben die Männer keine Hemmungen, ihre Ehefrauen zu schlagen. > Das kann ich verstehen. Ich hätte als Mann auch keine Achtung vor einer Frau, die mir dient. Und Langeweile lässt außerdem Aggression entstehen. Da kommt dann vielleicht ab und an ein Hass hoch, von einem Weib geboren zu sein, dafür soll sie nicht aufmucken und kann ruhig ackern bis zum Umfallen. > Diese werden eigentlich nur "als Mutter" respektiert, nicht aber als eigenständige Persönlichkeit (als Mutter oder gar als Grossmutter haben sie aber ein sehr grosses Gewicht bei den Entscheidungen des Stammes). > Tja, der Mythos "Mutter" muss wohl im Instinkt sitzen.
> Das ist die Situation im Hinterland von Dakkar. Wie es anderswo aussieht, kann ich nicht beurteilen...
Ich schätze, durch die Einmischung der europäischen Kolonialmächte wurde dort etwas in Gang gesetzt, das man nicht mehr rückgängig machen kann. Aber gerade weil die Mentalität so grundlegend verschieden ist, wird es diesen Menschen auch nicht möglich sein, einfach "unsere Art" zu kopieren (und diese hat ja auch gewisse Nachteile). Sie müssen ihren eigenen Weg finden, die Vorteile ihrer Kultur zu bewahren und die Vorteile unserer Kultur zu übernehmen - aber wir können ihnen praktisch nicht dabei helfen. Ich denke sogar, dass jede Einmischung unsererseit nur zu noch mehr Elend führen wird. Handkehrum haben gerade die ehemaligen Kolonialmächte natürlich eine gewisse Verantwortung zu tragen... Habe leider auch keine Lösung parat. > Im Bewahren von Kulturen liegt nicht der Sinn. Werden das Frauen jemals ergreifen?
C. --
**** From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8epl73$lcr$1@news00.btx.dtag.de> Peter Becker <Peter.Becker@bigfoot.de> schrieb in im Newsbeitrag: 8ekipf$p11@parzival.khe.siemens.de
> > >Die optimale Lösung wäre doch... ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^ [35-jähriger Versorger heiratet 15 Jahre Jüngere mit Kinderwunsch / vorgesehener Rollentausch nach ca 15 Jahren] > > > Aber für eine solche Lösung benötigt es zwei reife Menschen, die wissen, dass sie sich aufeinander verlassen können und keiner diesen Vertrag bricht. > > > Dann weiß ich, was ich wollte: nie reif sein. > > Das letztere ist der Haken. Wie viele 20jaehrige gibt es, bei denen das gutgeht? Ein paar bestimmt, aber der Rest? Wie viele wissen mit 20 schon so genau, was sie wollen und worauf sie sich einlassen -- ist ja immerhin ein auf ca. 20-25 jahre angelegter Plan. > >
Das was man später pragmatisch "nur" im Rahmen des "Vertrags" verfolgt, dürfte dann nicht mehr das sein, was man will, nachdem man eine vermeintlich *optimale Lösung* wählte, bevor man wusste, was man wollte. > Schließlich entwickeln sich Menschen ja weiter, und das gilt für BEIDE Partner. > Oder entwickelt sich einer weiter, weil er die Unentwickeltheit des anderen kaum noch erträgt?
> Doch das "wissen worauf sie sich einlassen" in Verbindung mit der mangelnden Bereitschaft Wort zu halten dürfte die meisten Probleme bereiten. > Wie kann man wissen, worauf man sich einließ, wenn man erst nach dem Einlassen sein Wollen formuliert, das dieses Einlassen nicht mehr brechen darf, dessen Falschheit ausschließen muss, unter diesen Prämissen "zu wissen" der Logik entfremdet. [....] > durchorganisert wie meine Software. *geil* C. **** Newsgroups: de.soc.familie.kinder From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8f0e25$fos$1@news04.btx.dtag.de> Kathrin Schwarzkopf <KSchwarzkopf@gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag: 8eus9o$5k1$1@news06.btx.dtag.de
> mal lernen sollte sich selbst zu beruhigen. Wenn man sie nur lange genug schreien läßt, wird sie es schon lernen. Aber das hatte ich auch schon einmal versucht. Ich wollte unbedingt erzwingen, daß eine Brustmahlzeit vollständig durch eine Gläschenmahlzeit ersetzt wird. Ich war damals etwas von Leuten beeinflußt, die Schreien lassen als erzieherisches Mittel betrachten. Jetzt sage ich allerdings: Nie wieder! Sandra hat damals so geschrien, daß ich jetzt noch ein schlechtes Gewissen habe, wenn ich daran denke! Sie ist brüllend eingeschlafen (wahrscheinlich total erschöpft), hat im Traum weitergeschrien und als sie aufwachte, schrie sie immer noch. Mit der Kinderwagenmethode (dabei aber ganz ohne Schreien lassen) hat das dann ganz schnell und gut funktioniert. Wie ihr Euch vorstellen könnt, hängt bei uns nun der Haussegen etwas schief. Mir fallen aber langsam auch keine Argumente mehr ein, um meine Methode zu begründen. Ich glaube nur, daß mein Kind, wenn es sich bei mir geborgen und aufgehoben fühlt, schon irgendwann lernt, ohne mich auszukommen. Ich möchte eben, daß mein Kind weiß, das ich sie mit ihrem Kummer nicht alleine lasse.
Das macht einen ziemlich nervösen, unsicheren und sprunghaften Eindruck, deshalb das Kind wahrscheinlich schon ähnlich reagiert. Vielleicht sollte die Mutter als Erstes üben, sich selbst zu beruhigen und mit dem neuen Frust umzugehen.
**** Newsgroups: de.soc.familie.kinder From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8f1egp$b66$1@news02.btx.dtag.de> Relindis Becker <relindis.becker@gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag: 3913FA0B.5303AE34@gmx.de
> > Das macht einen ziemlich nervösen, unsicheren und sprunghaften Eindruck, deshalb das Kind wahrscheinlich schon ähnlich reagiert. Vielleicht sollte die Mutter als Erstes üben, sich selbst zu beruhigen und mit dem neuen Frust umzugehen. > > > > Ich finde ueberhaupt nicht, dass Kathrin unsicher oder frustriert im Umgang mit dem Kind wirkt. Sie hat fuer sich doch schon ein Verhalten gefunden, dass anscheinend beiden angenehm ist. > Na ja. Einiges wirkt gezwungen. Sie sollte es für sich prüfen. > Das Problem liegt doch hier eher im Umfeld, da der Vater des Kindes und seine Oma die Mutter verunsichern. > Ja. Da sollte sie vielleicht ganz vorrangig Konsequenz zeigen. Wenn Angehörige erstmal sich angewöhnt haben, an der Mutter (oder wie auch immer) herumzumäkeln, schlägt das umfeldmäßig zurück auf die Beziehung zum Kind, das ja wiederum dieses Umfeld, entweder direkt oder über die Mutter, "wittert". C. **** Newsgroups: de.soc.familie.vaeter From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8e1s2q$mbl$1@news01.btx.dtag.de> Peter Lichtenberg <Lichtenberg.Peter@t-online.de> schrieb in im Newsbeitrag: 8dnpa2$dmu$1@news03.btx.dtag.de... > Kindesmisshandlungen werden zu 40% von Frauen ausgeübt. Siehe Kriminalstatistik Bundeskriminalamt: > Was soll jetzt konkret dagegen unternommen werden? Veröffentlichen, Verurteilen, Verachten, bewusst machen, drüber sprechen, betroffene Frauen in Therapien bringen, Kinder entziehen. Und weiter?: Tiefere Ursachen, Werdegänge, eigen erlebte Misshandlungen, Unzufriedenheit mit Lebenssituation, Sozialstand -> tausendfach diskutiert, KindheitsProgrammierungen - ein Individuelles, das letztlich keine Gesellschaftsmacht lösen wird.
**** Newsgroups: de.soc.familie.vaeter From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8e75vf$ojl$1@news02.btx.dtag.de> In <7cRqQdy1vsB@hit-sgauder.hit.handshake.de> > Wenn's nach mir ginge wuerde ich Eltern, die wegen (erwiesener!) Kindesmisshandlung verurteilt wurden, zwangssterilisieren lassen! > Genau auf so einer Gedankengrundlage gedeihen Misshandlungen. "Wenn's nach mir ginge", "zwangs-", Wut auf die Nicht-Funktionierenden - BEVOR man zu Verurteilungen schreitet und zu Maßnahmen, sich in anderes Leben einzumischen, sollte man ganz tief im "Innern" sich grundsätzlich, so schwer es den Mitleidsdrüsen und Empörungskanälen auch ankommt, zur Objektivierung sagen: "es geht mich nichts an". C. **** Newsgroups: de.soc.familie.misc From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8ejfgr$8sf$1@news00.btx.dtag.de> Claudia Krysztofiak <claudia@krysztofiak.de> schrieb in im Newsbeitrag: 8eeh53$m1i$1@news04.btx.dtag.de
> > [....] > Ich denke, daß das Zitat "Die Trennung vom Vater ist für Kinder schlimmer als sein Tod" mit all seinen Implikationen hier nicht gerade Vertrauen weckt. > = > [....]
= > [....]
Ja. "Man" kann nur hoffen, dass dieses Amokartige von Vielen differenzierter durchschaut wird.
Es ergeben sich hieraus nur ungute Antworten auf die Frage, WARUM Männer heiraten und *gemeinsamen* Haushalt beziehen, allerdings auch warum Frauen, wenn sie doch nach Jahrtausenden Erfahrung wissen müssen, dass darin ein enormer Konfliktherd liegt, und der alles andere als mit Gerechtigkeit (die es ohnehin nicht gibt) zu tun hat. Dieses infizierende Denken "Kinder *brauchen* beide Eltern", liegt an DENEN (Eltern), welche es nicht schafften als Jemandes zwischen *Vater* und *Mutter* mehrheitlich allein zurechtzukommen und dem Kind offen allen nur möglichen Umgang zu gewähren, und welche diese Kategorischen Figuren Vater und Mutter per Gesetze in die Zwangsbeziehung zu packen versuchen, im Namen des Kindes, das frühzeitig sich bereits ein ethisches "Ich-liebe-euch-beide" aneignet, mit dem sich dann so schön in jeder Hinsicht, politisch/moralisch/ethisch, ausspielen lässt, dabei sämtliche asozialen Beispiele aus der Nachbarumgebung heranziehend. Eine gleichstarke Basisbeziehung des Kindes zu zwei Leuten, die voneinander abhängig sind, dürfte selten funktionieren, noch weniger wenn einer, sei's wegen psychischer Hemmung, die Drecksarbeit macht und der andere abgestimmt mit der Berufskarriere sich die Rosinen der Sport- und Freizeitaktivitäten herauspickt.
C. --
**** From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8f1hj3$bt2$1@news02.btx.dtag.de> Peter Lichtenberg <Lichtenberg.Peter@t-online.de> schrieb in im Newsbeitrag: 8es5l8$5id$1@news00.btx.dtag.de
- die Schätzung "Jede dritte Frau ein Opfer" ist falsch - damit ist die Grundlage für die Gesetzesänderung falsch - das verschärfte Gesetz verleitet zu Falschbeschuldigungen durch Frauen [....] - die Heftigkeit von strittigen Scheidungen wird verschlimmert - dem Mann als Opfer von gewalttätigen Frauen wird nicht geglaubt > > > > > > > Naja...wenn meine Frau mich schlagen würde, hätte ich evtl. eine Beule. Wenn ich sie schlüge, gäbe es Knochenbrüche. Diese ständige Verharmlosung ist doch kaum zu ertragen. > > > > Was meinst Du hier mit Verharmlosung? Meinst Du die Beule ist OK? Ist doch auch Gewalt, oder? > Kann man ja mal einen Gewaltkatalog für die häusliche Sphäre erstellen mit gegeneinander Aufrechnen (m/w) der Behandlungskosten (die Gewalt der Männer ist ja laut eigener Formulierungen "effektiver"), incl. Psychotherapien, oder des behandlungsbedürftigen Bestandes psychischer Missbildungen nach x Beziehungsjahren.
> Deine persönlichen Erlebnisse in Ehren, doch 118 Studien weltweit beweisen, Häusliche Gewalt geht nahezu im gleichen Maße von Mann *und* Frau aus. > 118 Studien beweisen weltweit gar nichts.
"Bekämpfen Sie die Gewalt gegen Menschen! Für Gerechtigkeit!" ein gewaltvoller leerer Spruch. > [Vater Vater Vater Vater Vater Väter]> Dazu noch ein Brief, .... Kronenzeitung, 30.07.1999 Falsch beschuldigtem Vater [....] Nach vier Jahren Ehe war die aus Brasilien stammende Gattin des 50jährigen Polizisten ins Frauenhaus gezogen, ^^^^^^^^ ^^^^^^^^ Oh, wieso das? Wird im Brief beiläufig erwähnt. Ist es da so nett? Sind Frauenhäuser Lesbenzentren, und die Frau ging sozusagen fremd, betrog ihren Mann, deshalb der die Tochter zu sich nahm? > im Mai nahm der Vater die vierjährige Tochter zu sich und will nun, nach der Scheidung, das Sorgerecht für sie. Der Gerichtssachverständige bescheinigt ihm einen "sehr reifen" Umgang mit dem Kind, der Mutter dagegen "eher Hilflosigkeit".
Die leise Gewalt, nicht nur der Frauen Mächtigkeit. Es wäre schon Gewalt, wenn der Mann in Unabhängigkeitsdemonstration absichtlich spät nach Hause kommt, sie zu demütigen, derweil er weiß, dass sie keine reale Chance hat, psychisch heil aus der Beziehung zu kommen. > Im Namen der Trennungskinder: http://www.trennungskinder.de
Die Trennung vom Kind ist für Väter schlimmer als sein Tod. C. **** From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8f1hm4$btt$1@news02.btx.dtag.de> kleiner Zusatz zu <8f1hj3$bt2$1@news02.btx.dtag.de> Jochen Messner <messner@mail.com> schrieb in im Newsbeitrag: 39116070.FD3033C0@mail.com > :-) naja es geht ja um haeusliche Gewalt ... nur jede dritte wird dann wohl im Haus entjungfert? > Hier wird in Kombination der Versachlichung mit sprachlicher Gewalt eines Begriffs das Gegengeschlecht in die Passiv-Objektsphäre gepackt.
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**** From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8f3939$s5j$1@news07.btx.dtag.de> Hallo ...., nein ich werde Deinen Namen in Anbetracht meiner *Anonymität* (Dir gegenüber) nicht benutzen. Gerhard Kaspar <gerhard.kaspar@chello.at> schrieb in im Newsbeitrag: 39146995.C64DA808@chello.at > An sich ist nicht gegen Kritisches und Polemisches zu sagen, wie das hier was C. ablaesst. > Konkreter Vorwurf zu meinem Kritischen/Polemischen? > Aber im Gegensatz zu Caligula ist C. nicht bereit ihre Anonymitaet auch nur ein wenig aufzuheben, um zu ihren Worten entsprechend zu stehen. Wir wissen nichts konkretes ueber C. Sie laesst nur staendig sehr verletzende und auch mit persoehlichen Angriffen durchsetze Artikel vom Stapel. > Soll sein: alles Konkrete in www.apokalypse.de > Fuer mich halte ich es besser C. solange sie die Anonymitaet nicht aufgibt und ihre Aussagen mit eigenen Namen und Person sozusagen unterschreibt nicht mehr zu lesen.
*Schwachsinn* wie der Absatz drüber. > P.S: Ich mache das hoechst selten, so einen Plonk anzukuendigen, emfinde aber es im Falle von C. fast als Notwehrakt gegen ueber der Würde unseres Geschlechts. [Sieh mal an, Gerhard, wie schnell Du Dich angegriffen fühltest bei allgemeinen, relativ unpersönlich bleibenden Äußerungen, und dann Monate später jede Verteidigung von Personen(gruppen) gegen die Infamitäten Caligulas wie besessen ABWEHRTEST. Blindheit ist gar nichts dagegen.](So wir ueberhaupt noch eine haben. > [....]Vor mir nicht. (Ich brauche keine.)
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**** From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8fgjk2$sbj$17$1@news.t-online.com> Ralph Jödicke <R.Joedicke@ifm.tu-chemnitz.de> schrieb in im Newsbeitrag: 3916A5E1.A970BBC6@ifm.tu-chemnitz.de
> > wer bezahlt Dich dafür, dass Du diesen frauen-kinderfeindlichen Mist verbreitest. > >
> [Schätzung: jede 3. Frau gleich Opfer häuslicher Gewalt + dass Schätzung falsch sei und jeglicher Grundlage entbehre] > Wenn ich sage: Jeder Mann wird in seinem Leben Opfer weiblicher Gewalt. Ist das eine "offensichtliche Lüge" oder eine Wahrheit auf Grund einer in bestimmter Weise motivierten Sichtweise? > Claudia Krystofiak schrieb:
[Kindstötung unmittelbar nach der Geburt fast ausschließlich Frauenproblem] [Quelle weiterer Fälle mit Frauen/Müttertaten] [Andersbehandlung (gerichtliche) bei Entführungen durch Mütter] > > Gewalt wird in gleichem Umfange von Männern und Frauen ausgeübt. Alle bisher veröffentlichten wissenschaftlichen Studien belegen das. Wenn die MinisterialbeamtInnen in diesem lächerlichen allgemeinen Teil ihrer Begründung ihres Gesetzentwurfes etwas anderes behaupten, wollen sie ihre Bevölkerung, d.h uns, belügen und manipulieren. > Der Gesetzentwurf, der es Frauen ermöglichen soll, ihre Männer leichter - z.B. schon bei bloßer Androhung von Gewalt - aus ehelichen/gemeinsamen Wohnungen zu weisen, ist gegründet auf Lüge und Betrug, weil Gewalt in gleichem Umfange von Männern und Frauen ausgeübt wird? Oder ist dieser Gesetzentwurf eine Form von Gewalt mit dem Versuch, sich prophylaktisch der Effektivität von Gewalthandlungen zu entziehen, die den Gewaltumfang als solchen zwar nicht verkleinert, aber ihm die Spitzen nimmt und ihn umlegt auf ein öffentlich besser einsehbares System.
Bleibt das Sich-ausgeliefert-Fühlen an die eigenen Kinder und Gewalthandlungen gegen sie statt gegen den Mann von alleinstehenden Frauen - was ich nicht *verstehe*, weil besser wirklich und selbstentscheidend wissend allein mit Kind, als scheingemeinsam Ausgeliefert-Sein mit Kind an einen Mann (das Letzte scheinen in Bezug auf die Frau auch viele Männer als Gefühl in sich zu tragen). Und sind alleinstehende Männer (o. Kind) mehr auf der Straße gewalttätig, bis sich eine sich einsam fühlende, zur Selbstzerstörung neigende weibliche Samariterseele als Puffer findet? Somit wäre die Ehe eine Förderer der öffentlichen Sicherheit. Oder wäre es gerechter, wenn Frau (bzw. Mann) bei Gewaltbedrohung die gemeinsame Wohnung verlässt, 1. weil sie (er) Gewalt zu subjektiv empfindet und 2. weil sie (er) lernen muss, sich in der rauhen Welt zurechtzufinden. Bleibt ....? Bleibt, das Sorge- und Aufenthaltsbestimmungsrecht für Kinder wesentlich häufiger und von Frauenseite gezielt (ob das dann die jetzt willigen Männer wieder wollen?) den Vätern zu übertragen. "90% der jährlich ca. 200.000 Trennungskinder kommen zur Mutter."
Bleibt eine Frage der Persönlichkeitsentwicklung und Individuation. C. **** From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8fk64m$2jc$16$1@news.t-online.com> Peter Lichtenberg <Lichtenberg.Peter@t-online.de> schrieb in im Newsbeitrag: 8fgn1e$itq$10$1@news.t-online.com
> > > Gewalt wird in gleichem Umfange von Männern und Frauen ausgeübt. Alle bisher veröffentlichten wissenschaftlichen Studien belegen das. Wenn die MinisterialbeamtInnen in diesem lächerlichen allgemeinen Teil ihrer Begründung ihres Gesetzentwurfes etwas anderes behaupten, wollen sie ihre Bevölkerung, d.h uns, belügen und manipulieren. > > >
Man weiß doch, dass Frauen nicht rechnen können und gefühlsmäßig zu ihren Ergebnissen kommen. Das ist auf Ministerialebene nicht grundsätzlich anders. Vielleicht wurde ja hochgerechnet, weil von hoher Dunkelziffer ausgegangen wurde - nicht jede gibt es zu, noch ist fähig, einzuschätzen, was Gewalt ist, oder verdrängt. Alte Frauen, nicht in Ehe/Beziehung lebende fielen evtl. gleich raus aus der Schätzung und Hernahme einer Gesamtzahl. Ich glaube kaum, dass man bei diesem Thema zu einem Konsens kommt, indem man auf Zahlen herumreitet. Selbst wenn jede Zehnte derart Gewaltopfer ist, kann eine Reaktion von ministerialer Frauenseite darauf erfolgen. > > Der Gesetzentwurf, der es Frauen ermöglichen soll, ihre Männer leichter - z.B. schon bei bloßer Androhung von Gewalt - aus ehelichen/gemeinsamen Wohnungen zu weisen, ist gegründet auf Lüge und Betrug, weil Gewalt in gleichem Umfange von Männern und Frauen ausgeübt wird? > > > > Wenn wirklich Gewalt im Spiel ist, gibt es auch für mich keine Frage: Der / die TäterInn soll raus. Doch der Grundsatz in der Rechtssprechung, die Unschuldsvermutung bis das Gegenteil bewiesen wird, wird mit dem geplanten Gesetz ad absurdum geführt. Es geht hier um die Gerechtigkeit gegen Frau *und* Mann. Genau das ist schon einigermaßen durch das bestehende Gesetz erreicht. Es geht vor Allem um den Missbrauch des neuen Gesetzes im Falle der Scheidung gegen die Männer / Väter / Kinder! > Leider geht es darum. Wie groß ist das unbewusste schlechte Gewissen, überall gleich Missbrauch zu wittern. Der regelmäßige Missbrauch rührt her aus einem vom Grundsatz her falschen Beziehungsverständnis, das auf Ge-brauch aufgebaut ist.
> [...] > > Bleibt, das Sorge- und Aufenthaltsbestimmungsrecht für Kinder wesentlich häufiger und von Frauenseite gezielt (ob das dann die jetzt willigen Männer wieder wollen?) den Vätern zu übertragen. > > > > Die Übertragung sollte auf denjenigen Elternteil übertragen werden, der am besten dafür sorgt, dass das Kind den Umgang mit *beiden* Elternteilen erhält. > Na das stellt sich bestimmt oft erst hinterher heraus, wie groß und anhaltend diese Sorge in welcher Qualität ist.
> > "90% der jährlich ca. 200.000 Trennungskinder kommen zur Mutter." Da die Ausgrenzung des Mannes den Frauen selbst nicht so viel brachte, > > > > Da irrst Du aber gewaltig. Würden die Frauen das Sorgerecht und das Aufenthaltsbestimmungsrecht *nicht* übertragen bekommen, dann wären sie auch nicht bedürftig im Sinne des Unterhaltsgesetzes und würden dann auch *keinen* Unterhalt bekommen! Auch wie in anderen Diskussionen halte ich fest: Es sind nicht alle Mütter so, aber ein großer Teil. > Da irr ich aber GEWALTIG in Deiner Denkart! Wer denkt denn nun zuerst ans Geld?
> Im Namen der Trennungskinder: http://www.trennungskinder.de
Da kann ich ja von Glück sagen, dass ich nie Trennungskind war und keinen Vater lieben musste und auch nicht irgendwo hingekommen bin, sondern wurde, war und seelisch blieb an einem Ort, der nichtmal übermaß was mit meiner Mutter zu tun hatte. --
VATER - mutter - kind * MUTTER - vater - kind * KIND - mutter - vater **** From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8fk65j$lrl$17$1@news.t-online.com> Ralph Jödicke <R.Joedicke@ifm.tu-chemnitz.de> schrieb in im Newsbeitrag: 391BEB4F.F624A63D@ifm.tu-chemnitz.de
[....]
> > In http://www.bmj.bund.de/ggv/ggv04a.pdf seht: Seite 11: bei häuslicher Gewalt sind ganz überwiegend Frauen die Opfer. Seite 12: Opfer der häuslichen Gewalt sind in der Regel Frauen und Kinder. Diese beiden Aussagen sind eindeutig falsch. Ich traue PolitikerInnen eher Lüge und Betrug zu als Unwissenheit und Dummheit. > Ich verstehe den Zusammenhang mit obigem meinen Absatz, noch mit den anderen meinen unbeantwortet gebliebenen Ausführungen nicht.
**** From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8fk650$2jf$16$1@news.t-online.com> im Newsbeitrag: <3915C87B.6712306@gmx.de> [Zitat Die Welt vom 19.04.2000 Vaterlose Gesellen von Horst Petri] > Es wird höchste Zeit zu erkennen, welche Katastrophe für die Gesellschaft in der Vaterlosigkeit steckt - Debatte > Das ist doch Schwachsinn, so ein Satz. Das Individuum erlebt ein individuales Umfeld und verschiedene Menschen umkreismäßig zweierlei Geschlechts und zum Glück schon Menschen, die sich schwerlich entscheiden wollen, was sie sein wollen.
>Die mit Beginn des vorigen Jahrhunderts einsetzende Frauenbewegung und ihre Wiederbelebung Ende der sechziger Jahre hat zu tief greifenden Veränderungen des patriarchalen Gesellschaftsgefüges geführt. So notwendig dieser revolutionäre Umbruch war, so krisenhaft hat sich heute die Geschlechterpolarisierung besonders beim Umbau der traditionellen Familie zugespitzt. Im Rahmen der Befreiungsbewegung von Frauen und Männern gerieten die Konsequenzen für die Kinder nahezu aus dem Blickfeld. > Das ist normal, dass erstmal das ältere Leben sich regeln muss, bevor es Kraft für das nächste, noch nicht eigenständige aufwendet. Wer wirklich ehrlich mit dem Leben ist, begreift, dass Kinder sekundär sind. Wer das begriffen hat, weiß, dass Kinder primär keine Mutter-Vater Produkte sein wollen. > Das ernsthafteste Problem der zunehmenden Familienauflösung stellt der definitive Vaterverlust für Millionen heranwachsender Kinder dar. > Das ernsthafteste Problem stellen solcher Art Sätze dar .... >Die moderne Traumaforschung hat uns eine Vorstellung davon vermittelt, wie dramatisch sich dieser Verlust auf die intellektuelle, seelische und soziale Entwicklung und auf das Bindungsverhalten auswirkt. Psychische und psychosomatische Erkrankungen, selbst verletzendes Verhalten, Selbstmordgefährdung, Drogensucht und soziales Scheitern durch Verwahrlosung, Gewaltneigung und Kriminalität wachsen bei vaterverlassenen Kindern und Jugendlichen besorgniserregend an. > .... und der Missbrauch tiefenpsychologischer Erkenntnisse für solcher Art Sätze. > Wie konnte es zur Verleugnung dieser Realität kommen? Das frag ich mich auch. Weil der Sturz des Vaterbildes den Mann (alter Garde) in tiefenseelische Konflikte bringt? > Die Dekonstruktion des Vaterbildes durch die Frauenbewegung erklärt sie nur zum Teil. > So bin ich ein Kind und Teil der Frauenbewegung? War mir bis 1997 nicht bewusst. War auch nicht so. Die Mutter meiner menschlichen Inkarnation war noch sehr auf heile Mutter-Vater-Kind-Welt eingeschworen mit vielen typischen, für sich akzeptierten Frauenproblemen. Allerdings war sie recht erfolgreich berufstätig, aber ohne in Leitungsebenen vorzustoßen. >Neben anderen Gründen stößt man in dem berühmten Buch Alexander Mitscherlichs "Auf dem Weg zur vaterlosen Gesellschaft" von 1963 auf einen ungeheuerlichen Tatbestand. Mitscherlich klammerte die reale Vaterlosigkeit in seiner sozialpsychologischen Analyse ausdrücklich aus und leitete die "Unsichtbarkeit" der Väter allein von den industriellen Arbeitsbedingungen ab.
Das nenne ich nun mal Polemik.
>So blieb auch unreflektiert, dass es die real vaterlose Nachkriegsgeneration war, die in der 68er-Bewegung der traditionellen Familie ideologisch und faktisch "den Krieg erklärte" und damit wiederum eine Kindergeneration gezeugt hat, von der große Teile ihre Väter diesmal nicht durch einen militärischen, sondern durch den Krieg der Geschlechter verloren haben. > Wie gesagt, es geht NICHT um die letzten 200 Jahre. Es ist wohl so, dass diesem Krieg die *ruhende Basis* fehlt, deshalb ist mann ungeschützt und hochpotent verletzbar. > Diese vaterverlassenen Kinder von Vätern ohne Vater stellen Teile der heutigen jungen Vatergeneration dar. > Es dürfte explizit ein Sohnesproblem sein. Ich begreife meine Kinder nicht mehr als *Tochter*und *Sohn*. *Armer Vater*. Sie nennen ihn "Vater" auch nur unter Schulfreunden, also im gesellschaftlichen Umfeld, privat nicht. Dass ich keine Mutter sein will, wissen sie mittlerweile auch. > In der Traumaforschung nennt man eine solche Tradition die "unbewusste Weitergabe eines Traumas von Generation zu Generation". > .... die Weitergabe des Unbewussten vom Vater zum Sohn, sich des Urtraumas zu entledigen, .... > Seine Verleugnung hat in Teilen der Frauenbewegung sogar zu der paradoxen Umkehrung nach dem Grundsatz geführt: "Ohne Vater ist alles viel besser." > .... dass es eine Frauenbewegung geben könnte, dass es plötzlich keine Frauen mehr gibt, weil sind Frauen erstmal in Bewegung geraten, besteht die Gefahr, dass sie sich verflüchtigen und nicht wiederkommen -> im übertragenen Sinne zu verstehen: das beängstigend unfassbare Wesen. > Da sich der Trend durch die wachsende Zahl nichtehelicher und von Trennung und Scheidung betroffener Kinder fortsetzt, ist es dringend an der Zeit, das Tabu, durch das sich kollektive Abwehrformen aus Gleichgültigkeit, Desinteresse, Gefühllosigkeit, Gewöhnung und Abstumpfung herausbilden, aufzulösen. > Das Ergebnis der kollektiven Psychoanalyse steht also schon vor Beginn fest. >Nur wenn die Vaterentbehrung nicht weiter im kollektiven Unbewussten abgespalten bleibt, sondern als Katastrophe für den einzelnen und für den Frieden in der Gemeinschaft bewusst gemacht wird, können präventive Maßnahmen greifen. > Das hört sich an wie eine Drohung. Welche Katastrophe, welcher Frieden? Wer sorgt wie für den Frieden in der Gemeinschaft? Die Lust muss unter Menschen nur allzu groß sein, sich als Vaterentbehrter zweitklassig zu fühlen. >Im breiten Spektrum der Möglichkeiten, das Trauma zu lindern, spielt die gesellschaftspolitisch aktuelle Debatte über eine neue "Geschlechterdemokratie" eine zentrale Rolle. > Das echte Trauma kommt erst noch. C. **** From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8g4e1f$206$11$1@news.t-online.com> Ralph Jödicke <R.Joedicke@ifm.tu-chemnitz.de> schrieb in im Newsbeitrag: 3924F53A.38BC9BD7@ifm.tu-chemnitz.de
> > Das echte Trauma kommt erst noch. > > Die Apokalypse. > > MfG, Ralph *_* MfasG
**** From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8fb6h3$oeb$14$1@news.t-online.com> Jochen Messner <messner@mail.com> schrieb in im Newsbeitrag: 39182258.3F316B48@mail.com
> > apropos Un-Gerechtigkeitenkleiner Zusatz zu <8f1hj3$bt2$1@news02.btx.dtag.de> Jochen Messner <messner@mail.com> schrieb in im Newsbeitrag: 39116070.FD3033C0@mail.com... > > > > > :-) naja es geht ja um haeusliche Gewalt ... nur jede dritte wird dann wohl im Haus entjungfert? > > >
> > Hier wird in Kombination der Versachlichung mit sprachlicher Gewalt eines Begriffs das Gegengeschlecht in die Passiv-Objektsphäre gepackt. > > > > ... zudem gibt es also auch sprachliche Gewalt ... was wohl die haeufigste Form der haeuslichen Gewalt ist ... landen wir jetzt alle im Gefaengniss? > Hier habe ich Probleme mit der Semantik. Lande ich jetzt dafür auf dem Mond?
> > C.
> > Tust du ja nicht ... zumindest hab' ich mit Deiner Syntax Probleme. Immerhin warst Du fähig, darauf einen von mir einigermaßen wieder beantwortungsfähigen Text zu kreieren. Glückwunsch. Wird schon werden, wenn WIR uns Mühe geben, ja? Alles Weitere an Guido. Gruss
**** From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8fb6hm$oei$14$1@news.t-online.com> Guido Wojaczek <guido.wojaczek@split.uni-bamberg.de> schrieb in im Newsbeitrag: 39182F60.1E7AC51F@split.uni-bamberg.de
> > apropos Un-Gerechtigkeitenkleiner Zusatz zu <8f1hj3$bt2$1@news02.btx.dtag.de> Jochen Messner <messner@mail.com> schrieb in im Newsbeitrag: 39116070.FD3033C0@mail.com... > > > > > > > :-) naja es geht ja um haeusliche Gewalt ... nur jede dritte wird dann wohl im Haus entjungfert? > > > > > > > Hier wird in Kombination der Versachlichung mit sprachlicher Gewalt eines Begriffs das Gegengeschlecht in die Passiv-Objektsphäre gepackt. Es ist erstaunlich oder auch nicht, wie mann bei jeder (un)passenden Gelegenheit seine Sexualfunktion herausstellt, schließt sich meist teilnehmerreich eine Art Sautreibjagd an (fehlt wohl hier wg. der Hochsensibilität des Themas), und masochistisch gelagerte Witz- und Ironiebeiträge einiger Posterinnen fügen sich nicht selten problemlos + bestätigend ein. *Ich* bin mein Leben nicht "entjungfert" worden, wusste nicht einer, was *Ich* war. > > > > Kannst du bitte erklären was du mit 'Versachlichung mit sprachlicher Gewalt' meinst? Kannst du bitte den Rest deiner Äußerung syntaktisch und grammatikalisch so umformulieren, daß dein Gedankengang für den Leser nachvollziehbar ist? > Semiotikerklärung zum ersten meiner Sätze:
So, ich hoffe, Du nix mehr verstehen weniger. Erbetene Umformulierung, vollständig semantisch, da syntaktisch in Altform mMn nicht zu verbessern, nur ohne Gewinn zu verlängern wäre: 1. Ihr (Männer) denkt zu oft zu schnell, vor allem verlautbarend, an Sex, auch da, wo es nicht hinpasst oder wo es auf Grund der Thematik imstande ist, weiteren Hass und Konflikt zu schüren, die einer Einigung entgegenwirken.
Gruß
**** From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8fgjis$91n$16$1@news.t-online.com> Guido Wojaczek <guido.wojaczek@split.uni-bamberg.de> schrieb in im Newsbeitrag: 39192341.6A2E30B9@split.uni-bamberg.de > Danke schön. Nur noch eine kleine Bemerkung zum homo s. s.: sapientia zeigt sich nicht in der Fähigkeit, Sätze zu produzieren, die einen maximalen Grad an syntaktischer und semiotischer Kompliziertheit aufweisen. Vom zum Zur-Schau-Stellen der eigenen Gelehrsamkeit durch gehäufte Fremdwortkomplexe ganz zu schweigen. Wichtiger scheint hier doch eine ausgefeilte Rhetorik, die sich im 'prepón' manifestiert. Ich empfehle da gerne Ciceros 'De oratore'. > Danke. Das mit dem hss meinte ich mehr so, dass er doch gern das Unverstandenste sich erklärbar/verstanden macht, nicht dass er mir nach gleichermaßen Sätze produzieren soll.
> Unsere Sprache ist es auch nicht. Sprache gehört niemandem, weder dir noch mir.
Doch spricht man von Fremd- und Muttersprache, Sprache ist ständiger Begleiter, nährt die Identität. Gruß
**** From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8fgjjc$91r$16$1@news.t-online.com> Jochen Messner <messner@mail.com> schrieb in im Newsbeitrag: 3919927A.C0BE07F6@mail.com
> > .... ja, die sprachliche Gewalt .... ist global gesehen die gefährlichste > > > > ... wenn das so waere sollte man sie ja staerker als die koerperliche bestrafen ... vor dem Gesetz gegen koerperliche Gewalt in der Familie sollte dann wohl ein Gesetz gegen sprachliche Gewalt in der Familie stehen .... Vielleicht waere ja hier das Fam.-Ministerium der Meinung, dass in diesem Fall 2/3 der Maenner betroffen sind ... > Sag mal, was Du da meinst. Inwiefern sind Männer der fraulichen Sprachgewalt unterlegen?
Gruß
**** From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8fk65r$2jo$16$1@news.t-online.com> Jochen Messner <messner@mail.com> schrieb in im Newsbeitrag: 391C6EC1.53090618@mail.com > > Sag mal, was Du da meinst. Inwiefern sind Männer der fraulichen Sprachgewalt unterlegen? Ich seh das hier genauso wie mit der körperlichen Gewalt. Vielleicht wird es mal anders. Bis jetzt sind auch hier Frauen im Nachteil (es dürfte eigentlich gar nicht Muttersprache heißen).
> > Mann kann natuerlich immer vom Hundertsten ins Tausendste kommen. Sprache hat mit sprachlicher Gewalt genausowenig zu tun, wie Wasser mit dem Ersaeufen. > Ich komme nicht "vom Hundertsten ins Tausendste", sondern scheinbar auf den Punkt, weshalb eine vernünftige Antwort auf > > Sag mal, was Du da meinst. > > leider nicht erfolgt. Vom Thema könnte es eine interessante Auseinandersetzung werden.
> Ausserdem ist Deine Ansicht: "Sprache widerspiegelt die herrschenden Verhältnisse" sehr erklaerungsbeduerftig (und gehoert auch nicht hierher). > Das gehört sehrwohl hierher. Oder willst Du die "herrschenden Verhältnisse" als rein theoretische / politische oberste Begrífflichkeit von der (Familien)Praxis trennen oder Sprache = Nr.1 in der Kommunikation und im Beziehungsaufbau, die "herrschende Verhältnisse" entstehen lassen, als irrelevant abtun?
> Was wird z.B. gespiegelt in der Tatsache, dass "die" der weibliche Artikel nominativ ist? > Ich kriege immer noch mit, wenn man mich verarschen will. - Das wird gespiegelt. Gruß
**** From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8fk664$lrs$17$1@news.t-online.com> Peter Becker <Peter.Becker@bigfoot.de> schrieb in im Newsbeitrag: 8fhqb2$5e9@parzival.khe.siemens.de
> > > Sag mal, was Du da meinst. Inwiefern sind Männer der fraulichen Sprachgewalt unterlegen? Ich seh das hier genauso wie mit der körperlichen Gewalt. Vielleicht wird es mal anders. Bis jetzt sind auch hier Frauen im Nachteil > > > > > Meinst Du? Lies mal http://www.Peter-Becker.de/Fundgrube/Buecher/Ehezerruettung.htm > Keine Lust. Ich seh auch so um mich herum genug Ehezerrüttung und erlebe Gespräche zwischen Ehepaaren. Dennoch interessant wäre eine kurze Zusammenfassung / Beispielgebung _Deinerseits_ zu Deiner htm.
Message-ID: <8fgjjc$91r$16$1@news.t-online.com> hiervor zu widersprüchlichem Denken und Provokation von Partnergewalt. Die sprachliche Ehezerrüttung scheint doch viele Frauen weder glücklicher noch persönlich außerehelich erfolgreicher zu machen. Wenn ja, ist es o.k. > SCNR Am Rande: Jetzt weiß ich auch endlich, was SCNR heißt: "Konnts mir nicht verkneifen." Das dürfte wohl grundsätzlich Mitursache fürs Posten sein. --
**** From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8fsavg$cnf$11$1@news.t-online.com> Hallo, Jochen Messner <messner@mail.com> schrieb in im Newsbeitrag: 391FF085.DB074014@mail.com
> > Ich komme nicht "vom Hundertsten ins Tausendste", sondern scheinbar auf den Punkt, weshalb eine vernünftige Antwort auf
> > Da hast ja recht. Das ist so eine Krankheit von mir. > Wasser hat aber weniger mit Ersaeufen zu tun, als mit Dursstillen. > (Bist Du Biertrinker?)
> Ich finde es daher absurd Wasser oder auch Sprache fuer etwas gewaltaetiges zu halten. > Ich sprach mal von der "Gewalttätigkeit des Seins". Man spricht von Naturgewalten. Es liegt nicht nur was "Gewaltiges" in der Natur, sondern durchaus was "Gewalttätiges", wenn sie sich in ihren Erscheinungsformen in ständiger Wandlung befindet. So befindet sich sogar die Sprache in ständiger Wandlung, Weiterentwicklung, Anpassung an den Wissenserwerb und an die Kommunikationsgelüste. Genauso besitzt sie aggressive Momente. Denke an Kraftausdrücke, von denen das Gegenüber sich verletzt fühlt. Nicht umsonst gibt es die Worte <Beschimpfung>, <Beleidigung>, welche letzte formal sogar höflich daherkommen kann, aber das Gemeinte hat's in sich. Sprache widerspiegelt das Denken, sie ist ja Mittel zum Ausdruck von Gedanken, Gefühlen, Willensregungen usw.; sie hat, in geschickter Rhetorik sich kombinierend, indoktrinierende Wirkung.
<höchste Zeit>, <Katastrophe> alarmieren. Der ganze Satz beginnend mit <Es wird> hat stark bestimmende Wirkung. Man kann sich gut vorstellen, dass jeder geäußerte Widerspruch gegenüber dem Äußerer des Satzes einen härteren Streit auslöst. Natürlich ist das teils projektiv, weil ich das so empfinde(n will), doch zeichnen sich hierbei kollektiv seiende Erfahrungswerte ab, weshalb kaum jemand solch einem Satz laut widerspricht, zumal <Vaterlosigkeit> leicht mit <Gottlosigkeit> zu wechseln ist. Nicht zuletzt kann <ich liebe dich> Gewalt sein, wenn jemand vom Geliebtsein total abhängig ist. Die Liebe <Gottes>, des <Vaters>, ist ja auch so ein ersehnt' Ding. > Ebensowenig wurde Wasser von Ersaeufern manipuliert ... > Sie bringen es in Bewegung und verändern seine interne Umgebung, auf die es einwirken kann und wird. > > > Ausserdem ist Deine Ansicht: "Sprache widerspiegelt die herrschenden Verhältnisse" sehr erklaerungsbeduerftig (und gehoert auch nicht hierher). > > >
> > Das gehört sehrwohl hierher. Oder willst Du die "herrschenden Verhältnisse" als rein theoretische/politische oberste Begrífflichkeit von der (Familien)Praxis trennen oder Sprache = Nr.1 in der Kommunikation und im Beziehungsaufbau, die "herrschende Verhältnisse" entstehen lassen, als irrelevant abtun? > > > > Naja ich dachte eher de.etc.sprach.deutsch. Oder beziehst Du Dich auf eine andere Sprache? > Sprache an sich. (Du gehst gar nicht auf den Absatz ein.) Wenn ich Beispiele gebe, sicher deutsch. Was soll ich in de.etc.sprach.deutsch, wenn es mir vornehmlich um Sprache im Verhältnis zu Individuen und deren Psychologie und Beziehungsbauten geht. In de.sci.psychologie war ich schon (vorbeugend danke) - ich verzettel mich nicht gerne in mehreren NG's. Außerdem seid ihr, die .familie., mir so ans *Herz* gewachsen. > > > Was wird z.B. gespiegelt in der Tatsache, dass "die" der weibliche Artikel nominativ ist? > > >
> > Ich kriege immer noch mit, wenn man mich verarschen will. - Das wird gespiegelt. > > > > > Du scheinst es also nicht erklaeren zu wollen. Es war nicht meine Absicht Dich zu verarschen, ich kann nur nicht sehen, dass sich darin etwas widerspiegelt (wie du behauptest). > Nu dreh einem doch nicht die Worte herum. Wann hab ich zuerst behauptet, dass sich was spiegelt in "die" gleich Nominativ des weiblichen Artikels, abgesehen davon, dass es auch Akkusativ sein kann.
Ich muss nicht zu allem eine Widerspiegelung suchen und finden, wenngleich tatsächlich alles was spiegelt, in dem Fall, weil Nominativ WER oder WAS bedeutet, dass das handelnde / bestimmende Element geschlechtlich unterschieden und eingeordnet wird. Das Geschlechtswort "Artikel", der "die" erklärt, ist dabei männlich, während beide als das Subjekt einen geschlechterununterschiedenen Ursprung haben, was zeichnet, dass das Geschlecht eigentlich sekundäre Bedeutung hat, in vielen Sprachen und Denkweisen jedoch als überaus wichtig erscheint für die Bewirkung einer Sprach- und Denkhierarchie bei der Beschreibung der Nennworte / Benennungen / Namen (Nomen). DER: Hass, Mensch, Begriff, Satz, Stamm, Zusammenhang, Kampf, Himmel, Besitz, Pfeil, Mut, Genuss
Wobei ich glaube, es gibt wesentlich mehr weibliche bzw. weibliche und sächliche Ding-, Grund-, Basis- und Sammelwörter. Das Männliche ist nur ein eigentlich unbedeutender Auswuchs, aber es nutzt diesen Umstand, nicht Basis zu sein, in sich hervortuender Weise, vielleicht deshalb überhaupt eine Geschlechtssprache entstand, um auch formale Übereinstimmung und Zusammengehörigkeitsverhältnisse zwischen den Begriffen herzustellen (Kongruenz, Sprachlogik, Regelorientiertheit).
> (Im Gegensatz dazu spiegelt sich im Wasser fast alles und trotzdem sollte man nicht anfangen, das Wasser zu aendern, damit das nicht mehr so ist). > Oh, man ändert es, man ändert es, und deshalb spiegeln nicht mehr alle Wasser wie zuvor. Gruß
**** From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8g4dvr$200$11$1@news.t-online.com> Jochen Messner <messner@mail.com> schrieb in im Newsbeitrag: 3923DC46.1EDB7B35@mail.com
> > [....]
Naja, so Tischler-handwerkermäßig widerstrebt es mir schonmal, Sprache einzuordnen (aber ich bin nicht! handwerkerfeindlich).
> Also wuerde ich eine Beschimpfung nicht zuerst der Sprache zuordnen, sondern dem der schimpfte. > Sicherlich. Ich auch. Aber die Sprache, von der es verschiedene Arten und Spezifikationen im Zusammenspiel gibt (Körper-, innere unveräußerte gedankliche/"gefühlte", veräußerte, ins Gespräch mit anderen verankerte) ist (für mich) Identität und jeweilige Teilidentität für den Außenbeobachter (der nicht alle gleichzeitigen Sprachen wahrnehmen kann) mit dem Spracheigentümer.
Beispiel Möbel-Holz: Ich würde den Eindruck (praktisch, schön, hässlich, funktional ....), den ein Schrank auf mich macht, auch zuerst dem Gesamtmöbel zuordnen, und nicht dem Holz + Beiwerk, woraus er gemacht, obwohl ich weiß, dass es Letztere sind, die in ihrem räumlichen Zusammenspiel den Schrank ausmachen und dieser Holz + Beiwerk in ihrem räumlichen Zusammenspiel widerspiegelt, bzw. widerspiegeln sich Holz + Beiwerk in ihrem räumlichen Zusammenspiel selbst in dem Schrank. Es ist dasselbe - meine Person (Personalität) und meine Sprache. Das Wasser, das den Baum spiegelt, erfasst Teilidentität von ihm, es schafft ein äußerst einseitiges reduziertes Abbild von ihm, es widerspiegelt dabei auch sich, nämlich seine <bildende> Wirkung.
Mein Denken, meine Sprache widerspiegeln letztendlich=uranfänglich elementar Existenz und Wirkung. Es ist dasselbe - die Erscheinungsweise der Welt und Ich. Sorry, wenn ich Dich verwirre. Mir ist es klar. [....]
bitte genauer erklären > ... Ganz vergessen hast Du ja so saechliche Dinge, wie DAS: Weib, Kind, Leben, ... > Hab ich extra rausgelassen, mir kam es nur auf kurze Gegenüberstellung weiblich-männlich an. Auf die Bedeutung der Mitte meinte ich hingewiesen zu haben. Dabei fällt mir ein, dass <sächlich> sich stammäßig auf <Sache> bezieht, das ist natürlich nicht meine Wahrnehmung, siehe auch Deine Beispiele. Man könnte auch daraus schlussfolgern, dass sich das Leben der Menschen von der ursprünglichen Mitte verabschiedete und zweispurig in die Geschlechter(rollen) abdriftete, die psychische neutrale Mitte irgendein für die meisten unfassbares Ding ist. <aus <8g1lv8$q1u$1@news.netcologne.de> vom 18.05.00 23:05 >, von mir mit * neutralisiert:> Das zuständige Standesamt teilte uns auf Nachftrage jedoch mit, dass die Form mit "*" rein weiblich sei, und nur die Form mit "*" als Jungenname zulässig ist. Diese Form finden wir jedoch gerade in Zusammenhang mit dem Mädchennamen "****" als nicht so passend. Die beste Freundin meiner Tochter heißt **** ****, hier in **** wurde der Name **** als nicht geschlechtsspezifisch eingeordnet, es mußte ergo ein eindeutig weiblicher bzw. männlicher Vorname folgen. > </aus..> Das ist das, was ich schonmal meinte: dieser ZWANG zum Geschlechtsspezifismus, den es laut einiger hier ja so _ganz und gar nicht gibt und geben muss_, der aber von früh an formal gesetzt wird und sich auswirkt auf das ganze sich aufbauende Lebens- und Denksystem. Auf Hänseleien wurde im entspr. Thread hingewiesen. Merkmal ist, dass ein Junge/Mann nicht mit Mädchen/Frau verwechselt werden möchte, umgekehrt gäbe es sicher nicht so arge Selbstwertprobleme. Das ist der Stand, dem die Standesämter zuarbeiten und den die Leute unreflektiert und gehorsam bis überzeugt erfüllen. > Und in andereren Sprachen ist es wieder anderes. So ist fuer die Franzosen die Sonne maechtig maennlich, waehrend sie fuer uns ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^ [O'Gott PLI, schnell, komm, erweis uns das Gegenteil namens Biomutter und Münchhausen-by-proxy-Misshandlungen.] Ich weiß, es ist in den Sprachen verschieden. In der alchemistischen und in den klassischen Psychologiemythen ist die Sonne männlich wegen Energie, Aktivität, Hitze, Lebenszeugung. Als ich das das erste Mal 1996 las, fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Ich dachte: "in welcher Welt leb ich?" Ich empfand das als totale Anmaßung des <Männlichen>. Für das <Weibliche> blieb symbolisch immer nur die <dunkelböse, ohnmächtige, lilaliebe Langeweile> übrig. Für mich ist die Sonne maechtig weiblich-neutral. Mit guetig konnte ich ohnehin wenig anfangen, es machte mich auf die Dauer schon immer aggressiv gegen die <gütige> Person, selbst wenn die Güte mir galt. <Gütig> war nicht viel mehr als <dumm> und <einfältig>, jedenfalls traten diese Attribute bei Personen (Frauen) / (SZ: "Schwache Frauen sind männlich.") auffällig zusammen auf. > > > (Im Gegensatz dazu spiegelt sich im Wasser fast alles und trotzdem sollte man nicht anfangen, das Wasser zu aendern, damit das nicht mehr so ist). > > > > > > > Oh, man ändert es, man ändert es, und deshalb spiegeln nicht mehr alle Wasser wie zuvor. > > > > ... ich bin aber dagegen ... Das aufwertet Dich. Gruß
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Message-ID: <8g095d$25v$14$1@news.t-online.com> J.D. <j@d.com> schrieb in im Newsbeitrag: 39234e49.2292332@news.direct.ca
> What kind of a German name is Tadashi?! Get out of Germany and Europe you primitive.
god is a primitive racist as you, god is death.
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Message-ID: <8g095j$261$14$1@news.t-online.com> SabiNe <SabiNe125@gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag: 8fs6sc$bp5$1@broadway.news.is-europe.net... > "Leben heisst lieben, traeumen und vergeben, an etwas glauben und auch tolerant zu sein"> Leben heißt Energie- und Bewegungsbewusstsein, auch Kämpfen, Selbsterhaltung, Wissen, Selbsterkennen, Umweltverknüpfung, damit oben genannte Illusionen und Werte aufgebaut werden können. C.
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Message-ID: <8g095q$268$14$1@news.t-online.com> J.D. <j@d.com> schrieb in im Newsbeitrag: 39234ef6.2465167@news.direct.ca... > "Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich." > Ich bin die Zeit und die Dialektik und das Leben. Niemand kommt zu mir als nur durch sich. > "Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm. "> Wer mich erkennt, hat unendliches Leben, wer aber dem Sohn gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt in ihm. C. **** From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8g9m94$a4r$11$1@news.t-online.com> C. <c0@apokalypse.de> schrieb im Newsbeitrag: <8g095q$268$14$1@news.t-online.com> > Ich bin ....
Wer ES erkennt, hat unendliches Leben; wer aber irgendwem gehorcht, wird DAS nicht sehen, sondern der Ungedanke von irgendwem bleibt in ihm. C.
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Message-ID: <8gfqrd$s8f$15$1@news.t-online.com> Tadashi Renzoku <TadashiR@yahoo.com> schrieb in im Newsbeitrag: <392AA5D3.19DA4966@yahoo.com>
> > > Den falschen Prediger soll man wie ein wildes Tier behandeln.
Das verstand ich aus der Äußerung nicht. > Man sollte nur dafür sorgen, daß wilde Tiere keine tastatur unter die Tatzen bekommen (weil ihre Krallen zwischen den tasten eingeklemmt werden). > Soll das jetzt heißen, ich habe meine Greif- und Tatzausführungen in der Tatztatur eingeklemmt und muss zukünftig daran gehindert / davor *beschützt* werden? C. **** From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8gp9dk$dj8$17$1@news.t-online.com> hans Tober <htober@t-info.de> schrieb in im Newsbeitrag: 39302375.B946CD04@t-info.de > Was deine SENILE Oma sagt, interessiert mich nicht .
> Guido Wojaczek schrieb: > > hans Tober wrote: > > > > > Keine antwort ! > > > > LOL. Wie meine Oma schon immer sagte: Keine Antwort ist auch eine Antwort. > > Warum ist nun gerade die OMA senil, welche in keiner Antwort eine Antwort sah, und nicht derjenige, der mit "Keine antwort" keine Antwort meinend die Antwort schreibt? Eine Schlampe --
**** Newsgroups: de.soc.familie.kinder From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8gevvq$41m$10$1@news.t-online.com> Guido Wojaczek <guido.wojaczek@split.uni-bamberg.de> schrieb im Newsbeitrag: <39295DC6.4B9F81A9@split.uni-bamberg.de>
[Schulreife / Stillsitzen von 8 - 12 / zu wenig Differenzierung und Spiel im Lehrangebot] > Du warst schon lange in keiner Grundschule mehr. Ziel der Aussage?
[Manche Eltern halten hierzulande ihre Kinder vom vorschulischen Lernen ab, damit sie sich später nicht langweilen.] > Und in anderen Ländern ist da nicht der Fall? Entschuldige, aber das ist pures Klischee und klingt sehr stark nach Magazindjournalismus bei diversen Privatsendern. > Ist mMn kein Hauptproblem, welches die allgemeine Bildungsmisere (-krise) oder mangelnde Schulreife/Schulpassgerechtheit beschreibt. [zu langer Bildungsweg / zu hohes Alter bei Abitur] > Blödsinn. Man kann in .de je nach Bundesland das Abitur nach 12 oder 13 Jahren machen. Der wissenschaftliche Beweis, warum es nach 12 Jahren besser sein soll, ist übrigens noch nicht erbracht worden. > Mal abgesehen von der Wissenschaftshörigkeit (Wissenschaft hinkt der natürlichen Entwicklung hinterher) ist es ein recht langer Zeitabschnitt, vor allem, da Univertreter beklagen das mangelnde Wissen der Abiturienten, wie die Gymnasiallehrer Selbiges der Grundschüler. Stimmt offenbar was nicht am Bildungssystem. [dann noch Wehrdienst] > oder den Zivildienst. Ist der etwa nicht sinnvoll? Wurde nicht angezweifelt, nichtmal erwähnt. Zumindest wird hier eine (soziale) Lücke mit Schaffung von neuen geschlossen. [international nicht konkurrenzfähig wegen langer Bildungszeiten] > Hier geht es um max. 1-2 Jahre Unterschied zu anderen Ländern. Wenn reformiert werden soll, dann bitte schön an der Uni. Denn hier verlieren deutsche Studenten die Zeit, die ihnen dann am Ende fehlt. Die Schule ist dabei von untergeordneter Bedeutung. > In Logistik und Controlling lernte ich, dass Wenig (am Anfang am Ende) viel ausmachen kann. [sich selbst überlassene Kinder + Erziehungsverantwortung der Eltern contra gerne angenommene Angebote an Ganztagsschulen] > Du hast dafür Zahlen? Vielleicht eine gewisse Alltagserfahrung? Wenn jetzt die Zahlen niedrig genug wären, hieße das nicht automatisch: Angebote und Angebotsschaffung sind indiskutabel. [schulische AG's contra Privatinitiative der Eltern/Mütter (Ballett, Sporttraining, Musikschule etc.,)] > Und ist das schlecht? Wo ist die Ganztagesschule hier besser? Für die Mütter bzw. das, was sie sonst noch ausmacht, ist es jedenfalls nicht besser. [rumhängen/rauchen .... zusammenrotten/Feindbilder .... Langeweile] > Hier hast du eindeutig zu tief in die Klischeekiste gegriffen. Wenn das die einzige Ursache wäre für die Verrohung der Gesellschaft, hätte man es längst gelöst. Der Zusammenhang zwischen Rauchen und Feindbildern ist selbst mir als Nichtraucher nicht ersichtlich. > Der Zusammenhang zwischen Rauchen und Feindbilder war gar nicht explizit dargestellt, sondern klar durch ein <oder> zwischen verschiedenen Wortzusammenhängen getrennt. Ebenso wurde nicht von "einziger Ursache" gesprochen, noch war Verrohung der Gesellschaft zentrales Thema
[Angebot gesunden Kantinenessens, um Fastfood, Süßes etc. zu vermeiden.] > Wie oft hast du schon in Kantinen gegessen, daß du dazu kommst, selbiges als vernünftig zu bezeichnen? > Man könnte es theoretisch verbessern (wollen). [Schokoriegel, Chips, fast food und Industrienahrung] > Deswegen sind alle Kinder dick, rund, doof, tragen Glatze und rauchen. > alle nicht > > Gesundheitsexperten fordern sogar Ernährungslehre als zusätzl. Pflichtfach, weil immer mehr Kinder an Übergewicht, ernährungsbedingten Krankheiten oder Eßstörungen leiden. > > [*Ernährungskrise*] > Du hast Zahlen, die den Anteil falsch ernährter Kinder an der Zahl ihrer altersgenossen prozentual darstellen? > Vielleicht die Gesundheitsexperten? (Nein, ich hab keine Belege und Zahlen für das Vorhandensein und die Aussagen von Gesundheitsexperten archiviert, aber 'ab und zu' vernehm ich das Berate zur richtigen Ernährung und zu Folgen bei Falsch-, und in öffentlichen Bädern seh ich reichlich dicke Kinder.) [schlechte/gute Qualität von Frauenkooperation] > Das ist genauso wenig zu belegen wie die Gegenaussage. Beleg dieser Aussage?
[alternative Wohnformen (Lebensformen)] > Gab es das nicht schon mal? Und ist das nicht gescheitert? Sind nicht Pädagogen wie Psychologen der Ansicht, daß am besten für die Entwicklung eines Kindes eine intakte Familie ist. Wir sollten nicht darüber nachdenken, welcher Alternativmodelle es zur Familie gibt, sondern, wie man die Probleme löst, die aktuell in vielen Familien auftreten. > Muss also jemand, der keine Tradi-Familie will, Kinderkriegen unbedingt vermeiden. Da ist die Tierwelt flexibler. Stichwort "intakte Familie": soll man sie erzwingen? Es gibt Situationen, in denen Familienauflösung einziger Weg zur Problemlösung ist. Und wenn ich mich so umschaue, sind alternative Wohn-/Lebensformen (mit Kind) nicht ausgestorben - im Gegenteil - also nicht gescheitert.
[Erziehungskompetenz - Qualifikationsnachweis für Eltern (Elternschule, Kurse) - Pädagogik-, Soziologieunterricht] > Die Erfahrung, daß Kinder oft nicht dieselbe Einsicht in Zusammenhänge haben wie Erwachsene, hat jeder vermutlich schon selbst gemacht. Kinder in Pädagogik zu unterrichten bringt wenig. Wenn, dann sollte man es in den letzten Schuljahren tun, wo die meisten schon relativ erwachsen sind. > Psychologieunterricht
[Männerförderung zu Kindergartenerzieher, weil nicht gut für Kinder, so lange / so viel nur mit Frauen zusammen zu sein.] > Warum soll es denn gut sein? Damit Frauen merken, dass sie eigentlich zu gar nichts recht taugen?
[Ursache für Mangel an männlichen Kindergartenerziehern] > Weil man von einem Gymnasiallehrergehalt eine Familie besser ernähren kann. Von gesellschaftsimmanenten Anforderungen an den Beruf eines Mannes ganz zu schweigen ... > Tja, das Image, und weil es immer noch *Frauen und Kinder* und nicht *Männer und Kinder* oder gar ????*Erwachsene und Kinder* heißt? mg
**** Newsgroups: de.soc.familie.kinder From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8gjvms$v76$18$1@news.t-online.com> Beatrix Verhalen <776753@gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag: 39271C6E.62784171@gmx.de > Hallo Andreas! > > Koorperation bei Frauen ich lach mich weg
(Relativierung zu meiner Message <8gevvq$41m$10$1@news.t-online.com>, "<Themaabweichung 1>")
> (Kommt aber vielleicht auf die Branche an. Vielleicht hast Du persönlich im Kindergarten da schlechte Erfahrungen gemacht?) > Erst neulich wieder mitbekommen, wie halbwüchsige Mädchen über eine nicht anwesende bzw. durch Glaswand zu sehende Mitschülerin herzogen, bis ins grobst Sexuelle (schlimmer als zu "meiner Zeit"), _im Beisein_ ihrer männlichen Mitschüler, welche sich _nicht_ einmischten.
> > > - Aufklärung der SchülerInnen über geschlechtsspezifische Unterschiede > > > Ich hoffe mit dem Ziel, diese zu relativieren und zu minimieren. > > Meinst du das mit Bienchen und Blümchen?
Man meinte vielleicht, sie würden sich im Selbstlauf erledigen, ohne gezielte Auseinandersetzung. Dazu sind die Unterschiede zu entwicklungsalt. > Wenn Du mal an eine Schule gehst, wirst Du feststellen, daß Mädchen und Jungen teilweise sogar bis Klasse 10 nach Geschlechtern getrennt sitzen und auch die Pausen getrennt verbringen. > Ja, weil sie mit den Unterschieden im Denken, Fühlen und Verhalten nicht klarkommen. > Auch das Lern- und Sozialverhalten ist oft total unterschiedlich. Ich will hier bestimmt keine neue "nature vs. nurture"-Diskussion lostreten. Ob die Unterschiede genetisch oder sozialisationsbedingt sind, ist mir im Endeffekt weniger wichtig als daß sie endlich mal im positiven Sinne berücksichtigt werden! > Positiv sollte aber nicht heißen, diese Unterschiede weiter zu kultivieren, indem man diesbezüglich benannte Ursachen und Wirkungen als unveränderlich gegeben darstellt (Genetisch bleibt auch nichts stehen, sogar Umkehr ist möglich -> zerstörerische Prozesse, Spontanheilung)
> > > - Erlernen eines besseren Umgangs miteinander durch aktives Zuhören, Empathie und verschiedene Konfliktlösungsstrategien > > > Empathie = Einfühlungsvermögen = Neigung u. Befähigung, sich in andere Menschen einzufühlen sowie die damit verbundene Fähigkeit, neue soziale Rollen zu übernehmen u. fremde (Wert-)Vorstellungen in die eigenen zu integrieren. aus: Wahrig Deutsches Wörterbuch, 7. Aufl., Bertelsmann Lexikon Verlag, 2000 Ich halte diese häufige Empathie-Hervorhebung für gefährlich einseitig. Es wird eigentlich Altes neu angestrichen. Es ging ja unter Menschen schon immer in die Richtung, der/des Anderen / Stärkeren Vorstellungen zu eigen zu machen, sich von frühst an mit Fremden Willen zu identifizieren. Die Forderung nach Einfühlung dabei in SICH vermisse ich meist. Heißt nicht, auf Biegen und Brechen den eigenen Willen und eigene Vorstellungen durchzusetzen. Wenn der ANDERE zuerst kommt und stets das MITEINANDER Vorrang hat, wird am Ende keiner die "fremden Vorstellungen" treffen und in eigene integrieren können, weil die "eigenen Vorstellungen" des Fremden und von einem selbst stets überhängig aus "fremden Vorstellungen" resultieren. Folge könnte sein unterbewusste Ablehnung, weil das Lebewesen sucht nach seinen Maximen. Warum muss "Konfliktlösung" überwiegend in die Richtung gehen "ich verstehe dich und finde dich eigentlich ganz nett". Kann doch auch sein, "ich finde dich eigentlich blöd und denke anders als du, lasse es dich wissen, und wir sollten gegenseitigen Kontakt reduzieren".
C.
**** Newsgroups: de.soc.familie.kinder From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8gtfq2$t70$15$1@news.t-online.com> Guido Wojaczek <guido.wojaczek@split.uni-bamberg.de> schrieb in im Newsbeitrag: 393166E9.A2B7EABD@split.uni-bamberg.de
> > Ich meinte damit architektonische Veränderungen. Z.B. Hausgemeinschaften, die sich - neben ihrer persönlichen Wohnung - gewisse Gemeinschaftsräume teilen. Mir fallen da Atriumhauskomplexe und kreisförmig angelegte Reihenhausverbünde ein sowie neu gestaltete Wohnblocks, die Stätten der Begegnung mitbeinhalten. Einer von mehreren positiven Effekten einer solcher alternativen Bauweise ist der wiederhergestellte Kontakt zwischen den Generationen, weg von der sozial isolierten Kernfamilie, die z.T. nur noch aus einem Elternteil plus Einzelkind besteht. Auch für Senioren sind solche neuen Wohnformen ein guter Weg aus der Isolation.
Eine Großfamilie mit 'Ältestenrat' finde ich im Oberen nun wirklich nicht beschrieben: Aber auch mich würde die Entindividualisierung, die hier als Beigeschmack stark erscheint, stören. Ungefähr in dem Stil: jeder weiß von jedem, und alle nehmen an deinem Privatleben teil, es erinnert an Klatschgemeinschaften, welche da, wo ich wohne, reichlich existieren. Jedenfalls gibt's kein Mangel an Stätten der Begegnung.
> > Und welche Maßnahmen erscheinen Dir denn geeignet, den Mißständen zu begegnen? > >
[Was ich sehe bezüglich *Bildungskrise*, *Erziehungskrise*] Ist der Preis der Lehrfreiheit und der Schulkonzeptvielfalt,
Existenzsicherung war nie einfach und wird es nie sein. In der hiesigen Welt zugebauter Erde wird das vorgegaukelt. Manche sich Auslesende realisieren sich wirtschaftlich überdurchschnittlich.
In Steigerung: Wenn z.B. private Schulen sich spezieller Konzepte und Theorien (Ganzheitslehre, etc.) bedienen (Hardcore und Gemäßigte), muss man sich nicht wundern (was getan wird), wenn ein größerer Anteil der Schulabgänger nicht durchschnittlich passgerecht fürs aufbauende Lehr- und Arbeitssystem ist und überdurchschnittlich einen künstlerischen oder nicht genau wertbaren Werdegang hat. Sie sind bereitet für ein *anderes Leben*, was nicht von vornherein zu verwerfen ist. Es sind die vielen individuellen Einzelheiten, die mit dem einen oder anderen Konzept zum Gewinnen oder Scheitern führen. Konfliktreicher ist alles meines Erachtens in D (u. vglb. Ländern), weil Weltspitzeambitionen die Politik beherrschen, inklusive die Bildungs- und Elternpolitik gegenüber ihren Kindern - mal ehrlich, in sehr vielen steckt diese "Wir-gehören-zu-den-Besten-Mentalität", selbst wenn die Eltern aus untersten Schichten kommen - eine Art Religion des *Wissens* im Gegensatz zur Religion des *Glaubens*.
mg
**** Newsgroups: de.soc.familie.kinder From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8gule3$ed$11$1@news.t-online.com> Guido Wojaczek <guido.wojaczek@split.uni-bamberg.de> schrieb in im Newsbeitrag: 3932A0F9.765239E@split.uni-bamberg.de
> > Eine Großfamilie mit 'Ältestenrat' finde ich im Oberen nun wirklich nicht beschrieben: > > > > Es war die Rede von Senioren in einer Hausgemeinschaft mit der restlichen Familie. > "Senioren in einer Hausgemeinschaft mit der restlichen Familie"? non capito. Was für eine "restliche Familie"? Ich verstand "Hausgemeinschaft" als übliche Sammlung vieler _nicht verwandter_ Familien und Singles / alleinstehender Senioren in einem z.B. Mietshaus / Wohnblock - wie genannt, hinzukommend das mit den Reihenhausanlagen. > Alles weitere ergibt sich da erfahrungsgemäß meist von selbst. Sone 'Angst' hätt ich vor den heutigen Alten nicht. > > Jedoch genauso wie bezüglich Sinn und Sinnverfehlung von Ganztagsschulen (sind keine Pauschallösung) sehe ich im Oberen Vorteile -> eben (mal) gegenseitige Hilfe/Unterstützung + Frustabbau im Bemerken, dass es nicht nur die eigenen Familien- und Arbeitsprobleme gibt. > > > > Sollte dann wohl jede Familie für sich entscheiden. Mit meiner Verwandschaft wäre es nur mäßig vergnüglich. > Türlich, SOLL sie, MUSS sie, und nicht nur die Familie, sondern auch deren EINZELNE Mitglieder für SICH. Aber wo Du da in dem Beitrag schon wieder die (gefährliche) Verwandtschaft siehst, ist mir nicht unbedingt klar.
> > Es könnten zumindest einige räumliche Voraussetzungen mehr geschaffen werden, wenn auch nicht gleich im Ringelreihenstil von kreisförmig angelegten Reihenhäusern. > > > > Ovalförmig? Nein, im Dreieck, und an und zu den Spitzen hin wohnen die ältesten Familien, also bei Ab- und Neuzugang Wechsel.
Zu den "räumliche Voraussetzungen": Ich dachte da vor allem, unabhängig von Siedlungen, an Sporträume, -plätze, Kleinparkanlagen vor Wohnhäusern, Spielräume. Aber frag Beatrix, es war ihr Beitrag. Eigentlich gibt es schon genug "Möglichkeiten der Begegnung". Die Frage ist tatsächlich, ob so sehr viele Leute das so konsequent wollen. Die Anonymität hat nicht nur Nachteile, gerade in Anbetracht alltäglich-stressiger Arbeitsatmosphären mit vielen Menschen. > Da bin ich lieber Individualist und meide solche Kral-Siedlungen. > Ja, ich gehe auch nur noch im Dunkeln raus. > Da verschiebt sich die Anonymitätsgrenze doch nur ein Stück nach außen. > Du meinst, die Leute sind sich dort trotzdem kaum näher, nur das Klatschpotential ist intensiver? Da ist was dran. > > Konfliktreicher ist alles meines Erachtens in D (u. vglb. Ländern), weil Weltspitzeambitionen die Politik beherrschen, inklusive die Bildungs- und Elternpolitik gegenüber ihren Kindern > > > > Und die Globalisierungsmanie. Fehlt nur noch, daß Eltern schon mit ihren Säuglingen Englisch reden, um ihnen so später einen Spitzenplatz im globalen Dorf zu sichern. > Du bist so zynisch. mg
**** Newsgroups: de.soc.familie.kinder From: "C." <c0@apokalypse.de>
Message-ID: <8gvt69$tld$12$1@news.t-online.com> Guido Wojaczek <guido.wojaczek@split.uni-bamberg.de> schrieb in im Newsbeitrag: 3932E638.A4DC8A74@split.uni-bamberg.de
> > Ich verstand "Hausgemeinschaft" als übliche Sammlung vieler _nicht verwandter_ Familien und Singles / alleinstehender Senioren in einem z.B. Mietshaus/Wohnblock - wie genannt, hinzukommend das mit den Reihenhausanlagen. > > > > Daran wäre ja nichts innovativ. Ich hielt die Ideen aus besagtem Posting auch nicht für "innovativ". > Ich hatte es eher in Richtung alternative Wohnanlagen für die Großfamilie mit Begegnungsräumen, wöchentlichen Wohnsiedlungsversammlungen etc. verstanden. > Deine Phantasie (mit Entsetzen)!
> > Aber frag Beatrix, es war ihr Beitrag. > > Wird das jetzt deine Standardausrede? ;-) Hab' ich erst einmal gesagt. > > Eigentlich gibt es schon genug "Möglichkeiten der Begegnung". Die Frage ist tatsächlich, ob so sehr viele Leute das so konsequent wollen. Die Anonymität hat nicht nur Nachteile, > > > > Ja. Nun ja. > > Du bist so zynisch. > > Findest du? Ist mir noch gar nicht aufgefallen. mg
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